Verbunddorferneuerung vor dem Abschluss

Das neue Gesicht des Rosebruchs

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Die Grillhütte in Rosebruch ist ein im Rahmen der Verbunddorferneuerung gefördertes Projekt. 

Visselhövede - Von Matthias Röhrs. Dorfhäuser, Grillhütten, Radwege und vieles mehr, nun ist es fast geschafft. Seit 2007 läuft die Verbunddorferneuerung Rosebruch. In zwölf Dörfern – mehrheitlich im Visselhöveder Stadtgebiet – wurden so verschiedene Bauprojekte gefördert. Auch viele Privatleute haben profitiert. Am Dienstag steht alles mit einem kleinen Festakt im Visselhöveder Rathaus vor seinem offiziellen Abschluss.

Begonnen hat alles 2005. Damals machten sich die Verantwortlichen im Rathaus und in den Dörfern darüber Gedanken, wie man die Infrastruktur in dieser sogenannten Bruchdörfer-Region verbessern könnte. Herausgekommen ist ein Projekt mit dem sperrigen Namen „Steigerung der lokalen Leistungskraft der Bruchdörfer der Stadt Visselhövede“.

Mit ihrer Remise bekamen die Buchholzer einen neuen Treffpunkt.

„Ein Arbeitstitel“, erinnert sich der Visselhöveder Bauamtsleiter Gerd Köhnken, für etwas, in das die Ergebnisse von diversen Arbeitskreissitzungen, Dorfrundgängen- und Werkstätten sowie Expertenrunden eingeflossen sind. Das Konzept war mehr ein Mittel zum Zweck, eine Bewerbung sozusagen. Schon damals sei die Aufnahme in die Dorferneuerung des Landes das Ziel gewesen. 2007 kam schließlich der positive Bescheid für die Aufnahme in die Dorferneuerung vom Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg – auch wenn das Gebiet am Ende doch um einiges größer war, als geplant. So wurde aus einer reinen Visselhöveder Angelegenheit, ein Projekt auch für Dörfer aus anderen Gemeinden und dem Heidekreis. Im Visselhöveder Stadtgebiet waren es Bretel, Buchholz, Drögenbostel, Hiddingen, Hütthof, Moordorf, Rosebruch und Schwitschen, die Samtgemeinde Bothel ist mit Bellen und der Siedlung Bretel mit dabei, auf Neuenkirchener Gebiet liegen Hartböhn, Hertel und Rutenmühle.

Zehn öffentliche Projekte durchgesetzt

Im Jahr 2009 begann schließlich die eigentliche Planungsphase. Seitdem konnte die Stadt zehn öffentliche Projekte umsetzen, vornehmlich im Straßenbau, Dorfplätze oder auch Dorfgemeinschaftshäuser oder -versammlungspunkte wie beispielsweise die Remise in Buchholz, das Dorfhaus Drögenbostel oder die Grillhütte in Rosebruch.

Dabei steht das Ende eines Projektes noch aus. So sollen in mehreren Dörfern noch Gehwege neu- oder ausgebaut werden und neue Straßenlaternen mit LED-Technik aufgestellt werden. „Bis Mitte 2017 soll das geschehen“, weiß Köhnken, der das Projekt von Anfang an mit betreut hat.

Zehn öffentliche Projekte, das sind nicht viele, sagt auch Köhnken. Dazu kommt allerdings noch eine Vielzahl an privaten Projekten. Denn auch die Bewohner konnten eigene Förderanträge einreichen, um auf ihren Grundstücken etwas für das Gesamtbild ihrer Dörfer zu tun. So geschehen etwa in Drögenbostel, wo jemand sein Dach erneuert hat. Und gerade diese privaten Maßnahmen seien es, die zum Ende hin „doch sehr erfolgreich waren“, so der Bauamtsleiter.

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