Union und Henning Cordes arbeiten zusammen

Gruppe CDU/FDP steht

Henning Cordes bildet gemeinsam mit der CDU-Fraktion eine neue Gruppe im Stadtrat.

Visselhövede - Von Jens Wieters. „Wir haben die neue Ratsgruppe CDU/FDP jetzt bei der Verwaltung bekanntgegeben“, bestätigt Visselhövedes CDU-Fraktionschef Dieter Carstens, was politische Insider schon länger vermutet hatten. Damit kommt die Ratsgruppe während der konstituierenden Sitzung (Donnerstag, 3. November, 19 Uhr, Rathaus) auf elf Mandate.

Für den FDP-Mann Henning Cordes, ein politischer Newcomer in Visselhövede, ist die Kooperation nur eine logische Folge der Wahl: „Als Einzelkämpfer ist man nicht richtig drin in der Politik. Ich würde in keinem Ausschuss vertreten sein und ich möchte nicht im Stadtrat sitzen, um nur die Hand zu heben.“

Wenn die neue Gruppe, die SPD mit ihren sieben Vertretern, die Grünen mit drei Ratsmitgliedern sowie die WiV mit drei Abgeordneten am 3. November auf ihren Stühlen Platz nehmen, bleiben zwei Sitzgelegenheiten unbesetzt, da der Stadtrat von 27 auf 25 Mandate verringert wurde. Der Grund ist die Einwohnerzahl, die in den vergangenen Jahren unter die 10.000-Grenze gerutscht ist. 

Dennoch werden die verschiedenen Ausschüsse wieder mit sieben Mitgliedern besetzt. „Das halten wir parteiübergreifend für sinnvoll“, berichtet Dieter Carstens. Man habe sich ins Einvernehmen gesetzt, dass es weiterhin sechs Gremien geben solle. „Lediglich der Zuschnitt wird anders, weil die Feuerwehr nun einen eigenen Ausschuss bekommt, da der anstehende Feuerwehrbedarfsplan künftig eine wichtige Rolle in unserer Kommunalpolitik spielen wird“, so der Jeddinger.

In allen Ausschüssen werde es folgende Mitgliederkonstellation geben: CDU/FDP drei Personen, SPD zwei, Grüne und WiV je eine.

Spannend wird es beim zweitwichtigsten Gremium neben dem Rat, dem nicht öffentlich tagenden Verwaltungsausschuss (VA). Denn dort hätten sich die Protagonisten darauf geeinigt, so Carstens, statt vier sechs Beigeordnete plus Bürgermeister zu etablieren. Carstens: „Nach Hare-Niemeyer würden die CDU/FDP drei Vertreter entsenden, die SPD zwei, die Grünen und die WiV je einen. Hinzu kommt der Bürgermeister, das sind dann aber acht – also einer zu viel.“

Darum wird es am 3. November etwas geben, was im Stadtrat so noch nicht stattgefunden hat: Ein Losverfahren. „Dabei sind alle vier Parteien, Gruppen und Wählergemeinschaften gleichberechtigt. Aber einer wird einen Sitz verlieren. Wenn es dumm läuft für die Grünen oder die WiV, sind sie nicht im neuen VA vertreten, oder wir nur mit zwei oder die SPD mit einem“, klärt Carstens auf. 

Einig sei sich die CDU/FDP-Gruppe darin, dass Charly Carstens aus Nindorf (CDU) wieder den Ratsvorsitz übernehmen und auch das Amt des stellvertretenden Bürgermeisters bekleiden soll. Hermann Bergmann (SPD) soll nach dem Willen der CDU/FDP-Gruppe ebenfalls den hauptamtlichen Bürgermeister Ralf Goebel vertreten.

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