Bundeswehr und Rettungshunde

Großer Andrang beim Mini-Biwak

Matthias Scharf bei einer Abseilübung mit dem Krahn.

Schwitschen - Von Tobias Woelki. Eine ganze Menge konnten am Sonnabend die vielen Gäste auf dem Hof von Dieter Löding in Schwitschen erleben. Dieser hatte nämlich ein Mini-Biwak auf die Beine gestellt. Zu erleben waren dabei unter anderem verschiedenes von der Bundeswehr und eine Rettungshundestaffel.

Die vielen Besucher beobachteten die vorgeführten Übungen.

Löding: „Das Biwak organisieren wir von der Traditionskameradschaft des Panzeraufklär-Lehrbataillon aus Munster, wobei ich als Vorstandsmitglied das Gelände zur Verfügung stelle.“ Dabei zeigten er und seine Mitstreiter militärisches Gerät, das aktuell unter anderem in Afghanistan eingesetzt wird – wie der Fuchs als Mannschaftstransportpanzer oder der Fennek als Aufklärpanzer. „Aber auch historische Militärfahrzeuge stellen wir aus.“

Zehn Rettungshunde

Joachim Dierks präsentierte den Besuchern unter anderem einen Unimog. 

Auf großes Interesse stießen auch die Vorführungen der Rettungshundestaffel des Visselhöveder Johanniter-Ortsverbandes. „Wir werden zur Personensuche gerufen, weil Hunde ein Areal von mehreren Hektar Größe schnell nach Personen absuchen können – schneller als eine Hundertschaft oder mit einer Wärmebildkamera“, berichtet Volker Raddatz, Leiter der Rettungsstaffel, die aktuell zehn Mitglieder mit ihren tierischen Partnern zählt.

Für die Bundeswehr als Arbeitgeber warben Peter Arend und Marco Dominikowski, die aus Stade angereist waren. „Mehr als ein Fünftel des Personals bei der Bundeswehr sind Zivilisten, die sich um die Instandsetzung oder die Verwaltung kümmern“, schildert Arend. Und er merkt an: „Die Bundeswehr bietet jungen Menschen Ausbildungsplätze in mehr als 50 Berufen an, darunter die Ausbildung zum Elektroniker, zum Chemielaboranten oder zur Medizinischen Fachangestellten.“

Biwak in Schwitschen

Wahre „Schätzchen“ stellte Joachim Dierks, Ausbilder am Bundeswehrstandort in Munster, aus. Er schaut auf den Mercedes-Unimog, der neben einen Borgward-Mannschaftstransporter stand. „1962 setzte die Bundeswehr den Unimog erstmalig ein und musterte ihn erst in den 90er Jahren aus. Das Fahrzeug ist so beliebt, dass es dafür immer noch Ersatzteile gibt“, sagte Dierks und wies auf die kleine Sammlung historischer Gegenstände hin, wie ein Feldfunkgerät, Scheinwerfer oder den Feldkocher. Musikalisch umrahmte das Akkordeonorchester Visselhövede den Biwak-Tag.

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