Erfolgreiche Gründungsversammlung

Erster gemischter Lions Club der Region

Die Gründungsmitglieder des Visselhöveder Lions Club.

Visselhövede - Lions Clubs gibt es eine ganze Menge in der Region und jetzt auch in Visselhövede. Aber dennoch unterscheidet sich der Club an der Vissel von anderen: Er ist der einzige weit und breit, der sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder hat. „Und darauf sind wir schon ein bisschen stolz“, so der frischgebackene Clubpräsident Ralf Goebel nach der gerade erfolgten Gründungsversammlung.

Für die Initiatoren, Joachim Kroll und Ralf Goebel, ist dies nämlich „eine wichtige und zeitgemäße Form“ für einen sich neu gründenden Club. 20 Einwohner des Stadtgebiets kamen laut Mitteilung zusammen, um unter der Regie des Distrikt-Governors Johann Schreiner die Hürden zur Gründung eines Lions Clubs zu nehmen.

Die Regeln sind demnach ganz eindeutig und weltweit gleich. Schreiner sorgte dafür, dass alle notwendigen Posten besetzt wurden, damit der Club künftig seine Arbeit im Netzwerk der Lions aufnehmen kann.

„Ideen gibt es schon viele, was wir davon realisieren, wird sich bei unseren nächsten Clubabenden zeigen. Es wird sicher etwas zur Weihnachtszeit passieren, sodass wir dann mit einer ersten Aktivität in Erscheinung treten“, so Goebel.

Für die erste Amtsperiode, die läuft bei den Lions bis zum 30. Juni 2017, wurden Ralf Goebel zum Präsidenten, Petra Kroll zur ersten Vizepräsidentin, Lorena Janßen zur Club-Sekretärin, Frederik Priebe zum Schatzmeister, Joachim Kroll zum Mitgliedschaftsbeauftragten und Horst Meyer zum Kassenprüfer gewählt.

„Das Motto ,We serve‘ ist auch 99 Jahre nach der ersten Gründung eines Lions Club durch Melvin Jones die Leitidee der Organisation. Weltweit gibt es rund 45 000 Clubs in 200 Ländern. In Deutschland engagieren sich derzeit fast 50 000 Frauen und Männer in über 1 500 Clubs für die Gemeinschaft und für Menschen in Not“, heißt es in der Mitteilung weiter. In freundschaftlicher Verbundenheit stellten sich die Mitglieder der Clubs den gesellschaftlichen Problemen und sie seien bereit, uneigennützig an ihren Lösungen mitzuwirken.

Die Clubs sammeln demnach Geld durch eine Vielzahl von Veranstaltungen wie Konzerte, Märkte, Turniere und andere. Auf diese Weise werde vielen Menschen die Möglichkeit durch die Unterstützung solcher Veranstaltungen gegeben, auch zu großer Hilfe beizutragen, so die Lions. Übergeordnetes Ziel sei dabei die Hilfe zur Selbsthilfe. Neben sozialen Zielen würden auch kulturelle Projekte gefördert und die Lions setzten sich für Völkerverständigung, Toleranz, Humanität und Bildung ein. Jedes Lions-Mitglied verpflichte sich, den Dienst am Nächsten über seinen persönlichen Profit zu stellen.

„Die Vielfalt der Kenntnisse aus den unterschiedlichen Berufen, aus denen die Mitglieder kommen, machen die Gemeinschaft der Clubs stark und sind auch die Basis für viele interessante Projekte und auch eine Bereicherung für jeden, der im Clubleben mitwirkt und so über seinen eigenen Tellerrand schauen kann“, schreibt der junge Verein.

So werde es auch in Visselhövede sein, wo eine besondere Fokus auf die Region und die Menschen im Stadtgebiet gesetzt werde. 

jw

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