Wartung an Verpressanlage beunruhigt Bürger

Atemschutz auf Wittorf Z1: „Reine Routinearbeiten“

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Monteure mit Gasmaske auf Wittorf Z1. 

Wittorf - Von Jens Wieters. Erneut ein Betriebsunfall oder lediglich Routinearbeiten? Jedenfalls sorgten Arbeiter in Schutzanzügen und Gasmasken vor dem Gesicht für Aufsehen auf dem Dea-Gelände Wittorf Z1, der Verpressanlage für Lagerstättenwasser bei Grapenmühlen.

Bernd Ebeling, der seit Jahren den Erdgasförderern auf die Finger und Bohrtürme schaut und in seiner Eigenschaft als Ingenieur auch für Bürgerinitiativen tätig ist, ist nach eigenen Angaben am Dienstag beruflich in Grapenmühlen vorbeigekommen. „Dort habe ich Gefahrgut-Tanklaster mit Absaugvorrichtung an der Versenkbohrung entdeckt. Zwei Monteure mit Atemschutzmasken schraubten an einer Verbindungsmuffe und daneben stand ein Sicherheitsfachmann mit Messgerät“, berichtet Ebeling.

Der Uelzener ist der Meinung, dass Lagerstättenwasser ausgetreten sein könnte, da der Beton an Stellen, wo Flüssigkeit ausgelaufen ist, rötlich gefärbt gewesen sei.

„Das ist mit Sicherheit nicht der Fall“, beruhigt Heinz Oberlach, Sprecher des Gasförderkonzerns Dea. Die Arbeiten seien eine reine Routinesache gewesen. „Die Anlage wird täglich überprüft. Dabei wurde am Dienstag festgestellt, dass Reparaturen an einem Flansch nötig sind.“

Aus Gründen der Arbeitssicherheit würden die Monteure mit Schutzanzügen und Masken ausgestattet. „Das ist lediglich eine reine Vorsichtsmaßnahme und hat nichts damit zu tun, dass irgendwo gefährliche Flüssigkeiten ausgetreten sind“, so Oberlach.

Der Konzern habe diese Arbeiten nicht wie sonst üblich bei größeren Revisionen vorab angekündigt, weil es sich lediglich um ein kurzzeitige Wartung gehandelt habe.

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