Tipp aus der Bevölkerung: Munition im Erdreich 

Spurensuche im Ententeich

Der Anbau der Fahrzeughalle beim Feuerwehrhaus in Clüversborstel verzögert sich – die Samtgemeinde muss sichergehen, dass sich im Erdreich keine Munition befindet. - Foto: Tisemann

Clüversborstel - Von Jessica Tisemann. Ein Hinweis aus der Bevölkerung, die Samtgemeinde muss reagieren, der Bau wird gestoppt, eine Firma muss die Hinweise überprüfen. So geschehen beim Anbau an das Feuerwehrhaus in Clüversborstel.

„Wir haben einen Hinweis aus der Bevölkerung bekommen, dass es nach dem Zweiten Weltkrieg einen Ententeich dort gegeben hat und dort alles, was an Munition und Gewehren nach dem Krieg übrig war, versenkt worden sei“, erklärt Sottrums Gemeindedirektor Holger Bahrenburg.

Der Anbau liege erst einmal auf Eis. Eine Firma ist beauftragt, die überprüfen soll, ob dort tatsächlich etwas zu finden ist – im Oberboden seien viele Schrauben zu finden. „Wir müssen einen solchen Hinweis ernstnehmen, nicht, dass während der Arbeiten dann irgendetwas passiert“, so Bahrenburg.

Noch sei die Suche nicht abgeschlossen – sollte etwas gefunden werden, verzögert sich der Bau weiter. „Wir wollen schnellstmöglich mit den Arbeiten beginnen“, betont Bahrenburg. Zwei Monate hätte sich der Bau bereits verzögert. Die Samtgemeinde hofft, die Zeit während des Baus wieder hereinzuholen.

Das Gute daran sei, dass die Feuerwehr mit im Boot sei und Verständnis für die Situation habe, dass sich der Anbau der Fahrzeughalle etwas verzögert. Die Zusammenarbeit verlaufe gut. Noch gebe es für die Feuerwehr auch keine Konsequenzen, da das Fahrzeug noch nicht da sei.

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