Jugendliche und Mitarbeiter von „SoFa“ arbeiten an Bauteilen

Skatepark nimmt langsam Form an

Die „Crew der ersten Stunde“ arbeitet nach wie vor an der Skateanlage am Jugendtreff. - Foto: Quebe

Sottrum - Aus den Boxen dröhnen die Hip-Hop-Beats, die Jugendlichen werken währenddessen an dem Skatepark hinter dem Sottrumer Jugendtreff. So lässt es sich arbeiten. Auf rund 700 Quadratmetern soll die Anlage entstehen. Die Planung, Errichtung und Unterhaltung liegt in den Händen der Jugendlichen und Mitarbeiter des Jugendtreffs von der Sozialpädagogischen Familien- und Lebenshilfe („SoFa“).

Von den 5 000 Euro, die die Gemeinde Sottrum noch einmal für das Projekt zur Verfügung gestellt hat, sind nun „Skatesmartplatten“ angeschafft worden. Kostenpunkt: 4 000 Euro. „Es ist eine sehr kostspielige Geschichte“, sagt Jan-Henning Göttsche von „SoFa“ und ist froh über die große finanzielle Unterstützung der Gemeinde. Die hatte allerdings auch ein wenig Druck ausgeübt. „Wir wollten, dass in diesem Jahr noch etwas fertiggestellt wird“, erklärt Gemeindedirektor Holger Bahrenburg.

Die Jugendlichen arbeiten weiter selbst an den Bauteilen für den Skatepark. Das ist einer der Gründe, warum sich das Projekt so lange hinzieht. „Wir haben da auch Verständnis für, dass es schwierig ist, eine Anzahl an Leuten ehrenamtlich zusammenzubekommen, die dort mithelfen“, weiß Bahrenburg. Mittlerweile ist aber schon etwas zu sehen. „Wir kommen gut voran, nachdem es einige Zeit nur schleppend voranging“, so Göttsche. Ein „Manualpad“ ist bereits fertiggestellt. „Darauf kann man grinden, Manuals üben oder picknicken“, sagt Lars Elzholz, der als Tischler mit an Bord ist. Andere machen zum Beispiel eine Lehrer zum Zimmerer – so können alle mit anpacken. Und: „Es ist alles fachlich korrekt und stabil gebaut“, betont Göttsche.

„Crew der ersten Stunde“

Fast alle die an diesem Tag dabei sind, gehören zur „Crew der ersten Stunde“, wie Göttsche es nennt, teilweise sind aber auch ein paar Neue dazugekommen. Als es losging, waren die meisten 15 oder 16 Jahre alt, gehörten zum „Jugendtreff-Stamm“. Das war vor gut sechs Jahren. Ist denn Skaten überhaupt noch was für die nun ältere Crew? „Ich habe Bock, hier später zu skaten“, stellt Elzholz klar. Der Bereich hinter dem Jugendtreff sei mehr als nur ein Ort zum Skaten, es sei ein Treffpunkt. „Wir sind alle befreundet“, so Elzholz.

Momentan ist die Gruppe dabei, die Unterkonstruktion für die „Funbox“ zu bauen. Und Jan-Henning Göttsche blickt zurück. Zu Anfang sei die Gruppe naiv an die Sache herangegangen. „Wir haben Lehrgeld gezahlt. Wir haben nicht erwartet, dass so etwas so komplex ist. Man kann das nicht so einfach zusammen bauen. Es muss ja auch alles vom Tüv abgenommen werden.“ Doch was am Ende bleibt, ist ein gutes Gefühl. Das weiß auch Lars Elzholz: „Es ist schön, am Ende sagen zu können: Das haben wir gemacht und das wird genutzt.“ Und auch die Gemeinde ist zufrieden. „Wir sind froh, dass es bald zu einem Abschluss kommt.“ jet/iq

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