Ortsbegehung des Rates

Ortsschild rückt näher heran

+
Die Mitglieder des Hellweger Gemeinderates schauen sich die Situation an der Bosdorfer Straße vor der Ratssitzung noch einmal genau an.

Hellwege - Von Bettina Diercks. Um Verkehrsberuhigung an Verdener und Bosdorfer Straße ging es in der Hellweger Ratssitzung. Um die Vorhaben zu verdeutlichen, hatte Bürgermeister Wolfgang Harling (SPD) zu einer Begehung eingeladen, bevor die öffentliche Sitzung im Heimat- und Kulturhaus (HuK) fortgesetzt wurde.

Bei einer Ortsbegehung mit der Polizeiinspektion Rotenburg und der Straßenverkehrsbehörde des Landkreises Rotenburg waren an der Verdener Straße und im Einmündungsbereich Am Bruch einige Punkte aufgefallen. Heraus gekommen und einstimmig beschlossen ist, dass das Ortsschild näher an das Dorf versetzt wird. Künftig soll es etwa in Höhe der Silofläche von Heiner Lange stehen.

Außerdem müssen die Schilder mit der Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Stundenkilometer größer sein. Diese rücken ebenfalls näher an die Bebauung heran. Bis zum Friedhof sind nach wie vor 50 Stundenkilometer vorgeschrieben und ausgeschildert. Zusätzlich gibt es Haltelinien auf dem roten Pflaster im Einmündungsbereich Am Bruch. Das Straßenschild Am Bruch wird ebenfalls versetzt und zwar so weit, dass es rechtzeitig gesehen wird, wenn Fahrzeugführer vom Ort aus kommend die Verdener Straße befahren.

Die Ratsmitglieder einigten sich außerdem darauf, weitere Bepflanzungen vorzunehmen. So soll im Bereich des roten Pflasters noch mehr Begrünung entstehen, um die Autofahrer auf die Verkehrsberuhigung aufmerksam zu machen. Auf dem linken Seitenstreifen, Richtung Haberloh, soll die Baumreihe fortgesetzt werden. Allerdings so, dass dort auch weiterhin das Parken möglich ist.

Ebenfalls mit Blick auf den Ortsausgang soll das Begrenzungsschild auf neun Tonnen weiter zurückgesetzt werden, damit es die Fahrzeugführer besser wahrnehmen. Im Schnitt befahren pro Tag 841 Fahrzeuge diese Strecke, hieß es.

Das Thema Verkehrsberuhigung für die Bosdorfer Straße haben die Ratsmitglieder einstimmig vertagt. Wolfgang Harling will den Kurvenbereich Bosdorfer Straße/Auf dem Brande für die Verkehrsschau des Landkreises anmelden, die diesen Herbst stattfindet. Ziel ist es, mehrere Experten zu Wort kommen zu lassen, was zu einer Ideallösung für den gefährlichen Kurvenbereich führen soll.

Nach Einführung der Rechts-vor-links-Regelung ist das Gefahrenpotenzial für den Streckenabschnitt geblieben. Peter Stroschän (SPD): „Die Autofahrer halten nicht, die ziehen da einfach sehr zügig durch. Die Unfallgefahr ist sehr hoch.“ Beate Mitzlaff (SPD) sprach sich dafür aus, die alte Situation, abbiegende Vorfahrt, wieder einzuführen. Michael Müller (CDU) war der Ansicht, dass das Problem an der Verkehrsführung an sich liegt: „Das Problem ist, dass die Kurve nicht als Kreuzung angesehen wird.“

Mehr zum Thema:

Feuer bei Party in Oakland - bis zu 40 Tote befürchtet

Feuer bei Party in Oakland - bis zu 40 Tote befürchtet

RB Leipzig bleibt Erster vor Bayern und Hertha BSC

RB Leipzig bleibt Erster vor Bayern und Hertha BSC

Nikolausmarkt rund um die Kirche in Dörverden

Nikolausmarkt rund um die Kirche in Dörverden

Bartels hält Werder am Leben

Bartels hält Werder am Leben

Meistgelesene Artikel

Diskussion im Rathaus über Umbenennung der Lent-Kaserne

Diskussion im Rathaus über Umbenennung der Lent-Kaserne

Kreisumlage wieder im Fokus: Zurück auf 49 – mindestens

Kreisumlage wieder im Fokus: Zurück auf 49 – mindestens

Mann nach Unfall auf Grünabfallsammelplatz schwer verletzt

Mann nach Unfall auf Grünabfallsammelplatz schwer verletzt

Die Frage nach dem Mehrwert

Die Frage nach dem Mehrwert

Kommentare