Landkreis weiht 2,85-Millionen-Projekt auf der Kreisstraße 205 bei Ahausen ein

Bahnbrücke ist fertig

Christian Riese (v.l., Firma Ernst Gerken), Erster Kreisrat Torsten Lühring, Peter Karl (DB Netz), Timm Letsch (Firma Technologie) und Frank Jürgens (Firma Spieker) auf der neuen Brücke.

Rotenburg/Sottrum - Der Landkreis hat die Brücke auf der Kreisstraße 205 über der Bahnstrecke Rotenburg-Verden erneuert. Die Baumaßnahme wurde jetzt abgeschlossen, die Bauarbeiten lagen voll im Zeitplan. Die Kosten von rund 2,85 Millionen Euro teilen sich die Deutsche Bahn, der Landkreis und das Land, heißt es in einer Mitteilung aus dem Kreishaus.

Am 17. August 2015 begannen demnach die vorbereitenden Arbeiten zum Abriss der Brücke auf der Kreisstraße 205 „Auf dem Adel“. Diese führt zwischen Ahausen und Westerwalsede über die Bahnstrecke Rotenburg-Verden. Die Erneuerung sei dringend notwendig geworden, weil die alte Drei-Feld-Brücke schadhaft war und nicht mehr den heutigen Anforderungen an den Straßenverkehr entsprach. Gebaut worden sei eine neue Ein-Feld-Brücke.

In die Planungen floss auch das Konzept der Deutschen Bahn mit ein, die Zugstrecke zweigleisig auszubauen. Auf Grund dessen musste die vorhandene Fahrbahn der Kreisstraße auf einer Länge von 260 Metern um 60 Zentimeter erhöht werden, heißt es in der Mitteilung.

Abgerissen wurde die alte Brücke am 29. und 30. August 2015. Im Juni wurde die neue Brücke fertiggestellt. Im Anschluss wurden die Straßenbauarbeiten aufgenommen. Eine besondere Herausforderung für Planer und Techniker seien die Sperrzeiten der Deutschen Bahn gewesen. Der Zugverkehr auf dieser Strecke wurde während der gesamten Zeit aufrechterhalten. Nur innerhalb bestimmter Zeiten, die von der Deutschen Bahn vorgeschrieben wurden, konnte im Gleisbereich gearbeitet werden. Die Planungen dazu begannen weit vor dem Neubau und erforderten einen erheblichen Mehraufwand gegenüber normalen Brückenbauten, heißt es.

Eine weitere Herausforderung sei das sehr hoch anstehende Grundwasser im Bereich des Bauwerkes gewesen. Der Baugrund musste dementsprechend vorbereitet und gesichert, das Grundwasser entsprechen abgepumpt werden.

Alle Baumaßnahmen seien in der geplanten Zeit durchgeführt und abgeschlossen worden. Der Zeitplan sei ebenso wie der Finanzplan voll eingehalten worden.

Die Gesamtkosten für das Bauvorhaben belaufen sich laut Kreisverwaltung auf rund 2,85 Millionen Euro. Die Deutsche Bahn beteilige sich an den Kosten mit rund 1,45 Millionen Euro, der Landkreis mit rund 1,40 Millionen Euro. Davon zahle der Landkreis rund 0,56 Millionen als Eigenanteil. Rund 0,84 Millionen erhalte er vom Land als Förderung im Rahmen der Zuwendungen für die Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in Gemeinden (NGVFG). 

mk

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