Während sich Gartenfreunde über eine frische Brise und strichweise Regen freuen, ist dies genau das Wetter, das Hils gar nicht brauchen kann: „Die Leute müssen erst zwei Tage richtig schwitzen, bevor sie auf den Gedanken kommen, ins Freibad zu gehen. Doch dann war es mit der Wärme immer schon wieder vorbei.“
Dennoch, meint der Schwimmmeister, könnte es deutlich schlechter sein. In der laufenden Saison, die am 1. Mai startete, kletterte das Thermometer lediglich über Pfingsten auf konstant nennenswerte Temperaturen. „Bei dem tollen Wetter hatten wir etwa 1000 Besucher pro Pfingsttag“, erklärt Hills. Der diesjährige Wonnemonat sei seit 1994 der drittbeste gewesen, was die Zahl der Badegäste betrifft. An einem Tag seien es sogar 1437 gewesen. „In der Spitze erreichen wir täglich 1800 Besucher, das kommt ein bis zwei Mal pro Jahr vor“, so der Schwimmmeister.
Eine gute Sache habe die bisher maue Besucherresonanz dann aber doch: „Wir hatten endlich mal genügend Zeit, die Hecken zu schneiden.“ ·lw


















