Zweiter Spendenlauf an der Eichenschule

Runden drehen für die DNA-Analyse

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Für die Klasse mit der besten Kostümierung war beim Sponsorenlauf ein Sonderpreis ausgelobt worden – ein Ansporn jenseits sportlicher Leistungen. 

Scheeßel - Rote Gesichter und Partystimmung waren gestern am Helvesieker Weg zu erleben. Die gesamte Schülerschaft – also mehr als 1. 000 Jugendliche – hatte sich in Bewegung gesetzt, um beim zweiten Sponsorenlauf Geld für gleich eine Fülle guter Zwecke zu erlaufen, vom Farbkopierer bis zur Erstausstattung für ein DNA-Analysegerät.

Bei der Erstauflage der Wohltätigkeitsveranstaltung 2013 waren rund 20 .000 Euro zusammen gekommen. „So viel werden es heute wohl nicht werden“, meint Birgit Wieborg, die den Lauf gemeinsam mit anderen Mitstreitern vom Schulelternrat organisiert hat, mit Blick auf das Thermometer: Bei 28 Grad in den Vormittagsstunden waren viele Schüler weise genug, es etwas gemächlicher angehen zu lassen.

Voll motiviert seien – wie auch bei der Erstauflage – vor allem die Unterstufenschüler gewesen: „Eben haben zwei Siebtklässlerinnen sieben Runden à 1,3 Kilometer hingelegt“, berichtet Birte Buchtenkirch. Sie gehört an ihrem freien Tag zu rund 20 Eltern, die die gut organisierten fünf Start-, Ziel- und Wasserstationen sieben Stunden lang betreuen.

Die Schüler selbst – viele in selbst bemalten T-Shirts oder klassenweise mit Verkleidungen vom Cheerleader über Supermänner bis zum Gevatter Tod – begrüßten die Aktion. Und das nicht nur, weil für einige Stunden der reguläre Unterricht ausfiel und die „School‘s Out“-Party als Belohnung winkt: „Das ist was Gemeinsames für die Schule“, meint Siebtklässlerin Mia Rathjen, die sich die drei gelaufenen Runden von ihren Eltern in klingende Münze verwandeln lässt. Ulrich Klopp (7b) hatte auch Nachbarn angesprochen und erwirtschaftete zehn Euro pro Runde – bis zu 50 Euro waren für findige Schüler drin, die sich auch Scheeßeler Unternehmen als Sponsoren gesucht hatten. Alessia Safari (7c) weiß, wohin das Geld fließt: „Die Bücherei bekommt Sitzsäcke, über die Kania-Hilfe gibt es Geld für unsere Partnerschule!“ Auf jeden Fall bedacht werden solle auch die Flüchtlingshilfe, „wie wir den Betrag aufteilen, müssen wir noch sehen!“, so Wieborg, die sich auf die Umfrage zum Verwendungszweck bei Schülern, Eltern, Lehrern mehr Resonanz gewünscht hätte. 

hey

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