Gemeinde stellt neues Betriebsgelände vor

Kurze Wege, moderne Logistik

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Bauhofmitarbeiter und Gemeindevertreter zeigen sich stolz auf eine in die Zukunft gerichtete Einrichtung.  

Scheeßel - Von Lars Warnecke. Kurze Wege, moderne Ausstattung, vorbildliche Logistik: „Arbeiten leichter gemacht“, heißt es seit Montag für die elf Mitarbeiter des Gemeindebauhofes. Auf dem neuen, Betriebsgelände an der Rudolf-Diesel-Straße wurden nach dem Umzug aus der Liegenschaft am Vahlder Weg sämtliche Arbeitsabläufe optimiert. Davon überzeugten sich am Montagnachmittag rund 60 interessierte Bürger, Kommunalpolitiker und Firmenvertreter, die selbst das trübe Wetter nicht davon abhalten konnte, der offiziellen Einweihung beizuwohnen.

Zur Einweihung übergibt Bürgermeisterin Käthe Dittmer-Scheele dem Bauhofleiter Pedro Müller einen Miniatur-Einsatzwagen.

Moderne Zeiten verlangen offenbar moderne Begriffe. Darum firmiert der Bauhof auch nicht mehr unter dem Namen Bauhof. „Fachdienst Straßen und Grün“ steht stattdessen nun in großen Buchstaben auf einem am Giebel angebrachten Schild, unter dem die geladenen Gäste Montagnachmittag in das Gebäudeinnere pilgerten. Für die Mitarbeiter sei der Umzug vom viel zu beengten Betriebsstandort ins Scheeßeler Industriegebiet ein riesiger Motivationsschub, erklärte Bauhof- und Standortleiter Pedro Müller. „Die neue Halle erleichtert und optimiert das Arbeiten“, betonte er. Die Fahrzeuge könnten direkt in der Werkstatt be- und entladen werden. Das lästige Umrangieren gehöre der Vergangenheit an. Und auch der Standort, vom dem aus alles nun schneller zu erreichen sei und in einem Gewerbegebiet ohne angrenzende Wohnbebauung liege, sei von großem Vorteil, spare Zeit und Geld.

Diese Aspekte deutete in ihrer Rede auch Bürgermeisterin Käthe Dittmer-Scheele an – und verwies ebenso auf die neue Effizienz durch die Platzverhältnisse (rund 6.000 Quadratmeter ist das Grundstück groß, allein die Betriebshalle mit Bürotrakt sowie Sozial- und Sanitärräumen fasst mehr als 1.500 Quadratmeter Fläche).

Die Mitarbeiter des Scheeßeler Bauhofs haben am neuen Standort viel Platz. 

Schon 2012, nachdem man über die Einführung einer Kosten-/Leistungsrechnung für die Mitarbeiter nachgedacht habe, sei in der Politik über einen neuen Bauhof geredet worden, nannte die Verwaltungschefin weitere Zahlen. Ein im selben Jahr in Auftrag gegebenes Gutachten lieferte zwei Jahre später den passenden Standort und somit auch die Antwort auf die Frage „Neubau oder Umbau?“. Im August 2014 erfolgte schließlich der Ankauf der Immobilie, im September des Folgejahres die Baugenehmigung durch den Kreis, vier Monate später der Startschuss für die Umbauarbeiten und nun schließlich die Fertigstellung und der Einzug der Mitarbeiter. Rund 370.000 Euro habe der Umbau eines ehemaligen Dachdeckerunternehmens gekostet.

Einweihung des neuen Bauhofs in Scheeßel

Die Besucher zeigten sich bei einem Rundgang beeindruckt von Aufteilung, Ausstattung und Organisation des neuen „Fachdienstes Straßen und Grün“. Nicht vergessen wurden aber auch die Menschen, die in dem Gebäude arbeiten. „Sie tragen zum Aussehen und Ansehen unserer Gemeinde bei“, dankte die Bürgermeisterin während der Feierstunde.

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