Neuer Seniorenbeirat konstituiert sich

Im Einsatz für die ältere Generation

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Der neue Vorstand des Scheeßeler Seniorenbeirates mit Jürgen Huch (v.l.), Günter Indorf, dem Vorsitzenden Walter Jungfer, Hans-Hermann Wittrock und Bodo von Suckow.

Scheeßel - Von Lars Warnecke. Die Arbeit des Scheeßeler Seniorenbeirats neu erfinden? Nein, das hat Walter Jungfer (68) nicht vor. Der frisch ins Amt gehobene Vorsitzende des Gremiums, das sich für die Belange der älteren Generation in der Gemeinde einsetzt, will die Themen aufnehmen, um die sich der Vorstand um seine Vorgängerin Margret Harmsen schon gekümmert hat. Mit neuem Schwung, aber auch ein Stück weit mit einem bewährtem Antrieb hat der neu besetzte Beirat in seiner konstituierenden Sitzung nun seine Arbeit aufgenommen.

Die Motivation ist hoch, die Ideen und Aufgaben zahlreich. Daran lassen die Mitglieder keinen Zweifel. Identisch ist die Amtszeit des Gremiums mit der des im September neu gewählten Scheeßeler Gemeinderats. Fünf Jahre lang. Dabei profitieren der aus Jeersdorf stammende Jungfer und seine Mitstreiter davon, dass der bisherige Beirat, der sich 2003 erstmalig konstituiert hatte, schon sehr rührig und aktiv war. 13 Personen, die an einer Mitarbeit interessiert waren, hatten sich am Mittwoch im großen Sitzungssaal des Rathauses eingefunden. Neben Bodo von Suckow, Hans-Hermann Wittrock, Barbara Hillebrand, Horst Johnsen, Gisela Müller, Hellmut Rolef und Dieter Schröer – allesamt langgediente Mitglieder des bestehenden Gremiums –, waren mit Jörg Schories, Hans-Dieter Piesch, Werner Harder, Günter Indorf, Jürgen Huch und Walter Jungfer fünf neue Gesichter angetreten.

Letzterer erklärte, dass er sich schon schon im Vorwege der Versammlung dazu bereit erklärt habe, das Amt des Vorsitzenden zu übernehmen. Er wurde ebenso einstimmig in den neuen Vorstand gewählt wie Hans-Hermann Wittrock und Bodo von Suckow (bestätigt als stellvertretender Vorsitzende), Jürgen Huch (Schriftführer, Nachrücker für Peter Bitomsky) sowie Günter Indorf (Kassenwart, Nachrücker für Reinhard Knipp).

Walter Jungfer beschreibt sich als Ur-Jeersdorfer durch und durch. Als Vorsitzender des örtlichen Heimat- und des Schützenvereins ist er kein Unbekannter. „Zuhause herumsitzen ist ein Graus für mich“, erklärte der 68-Jährige sein Engagement. Auch kommunalpolitisch kennt sich der pensionierte Bahnbeamte aus: Zehn Jahre lang wirkte er im Ortsrat seines Heimatdorfs mit und war von 2006 bis 2011 sogar Ortsbürgermeister.

„Da ich jetzt kürzer treten kann, erachte ich eine Mitarbeit im Seniorenbeirat für sinnvoll“, sagt Jürgen Huch. Seit diesem Sommer ist der Westerveseder Pensionär, arbeitete wie auch sein Vorstandskollege bei der Deutschen Bahn. In seinem Schützenverein hatte Huch 20 Jahre den Vorsitz inne.

Ebenfalls aus Westerveseder kommt Günter Indorf (63). Der passionierte Jäger war bis zum Eintritt in den Ruhestand beim Scheeßeler Baustoffhändler Otto Röhrs beschäftigt. Außerdem hat er über viele Jahre hinweg den Veeser Spielmannszug geleitet.

Als weiteres Neumitglied stellte sich Werner Harder vor, ebenfalls in Westervesede wohnhaft. „Da ich im Außendienst viel unterwegs war, fehlte mir im Berufsleben oft die Zeit, mich ehrenamtlich im Vereinswesen einzubringen“, so der 67-Jährige. Nach einem Aufruf in der Zeitung sei sein Interesse für eine Mitarbeit im Seniorenbeirat geweckt worden.

68 Jahre „jung“ ist Hans-Dieter Piesch. Was der pensionierte Beekeschullehrer von seiner künftigen Aufgabe erwartet: „Dass man den Senioren im Alltag unter die Arme greift.“

Vorstandsarbeit kennt Jörg Schories (63) aus dem Effeff, immerhin leitet er den TV Scheeßel als Vorsitzender schon seit vielen Jahren. „Das ist arbeitsintensiv genug“, meint der Soldat und militärische Flugsicherer im Ruhestand. Umso mehr freue er sich, „dass der Kelch der Vorstandsarbeit im Seniorenbeirat doch noch an mir vorbei gegangen ist“.

Ebenfalls während der Sitzung gewählt wurden ein Delegierter (Walter Jungfer) sowie ein Ersatzdelegierter (Jürgen Huch) für den Kreisseniorenrat.

Das Schlusswort hatte der neue Vorsitzende. Er plane, die Arbeit im Sinne des Vorgängerbeirates fortzusetzen. „Ihr habt euch ja einiges vorgenommen und durchgeführt, dass man nicht alles erreichen kann, ist klar. Aber ich glaube, dass wir auf einem guten Weg sind.“ Ebenfalls zu Wort kam Bürgermeisterin Käthe Dittmer-Scheele. Sie wies darauf hin, dass der Vorsitzende auch beratendes Mitglied im Gemeindeausschuss für Jugend, Soziales, Senioren und Sport sei und die Belange des Beirates dort auch eingebracht werden könnten.

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