Deutscher Lions-Vorsitzender besucht Scheeßel

Lions Club: Die Einladung nach Chicago steht

Gipfeltreffen im Scheeßeler Hof (v.l.): Lions-Governorratsvorsitzender Lutz Baastrup mit dem Scheeßeler Präsidenten Harald Höhns sowie seinen Eltern Annegret und Horst-Dieter Baastrup.

Scheeßel - Seine Wurzeln liegen in Scheeßel. Hier war es auch der Vater, der den örtlichen Lions Club mitgegründet hatte. Heute hat Lutz Baastrup längst selbst Karriere bei den „Löwen“ gemacht. Als deutscher Governorratsvorsitzender hat er derzeit deren höchstes Amt inne. Umso größer war die Freude bei den Scheeßeler Lions, „ihren“ obersten Chef jetzt einmal persönlich kennen zu lernen.

Wenn Baastrup an die Beeke kommt, kommen sie alle. Und so mischte sich neben Mitgliedern umliegender Clubs auch der amtierende Lions-Governor des Distrikts, Johann Schreiner, unter die Gästeschar. Eingeladen zum Gipfeltreffen im Scheeßeler Hof hatte der hiesige Lions-Präsident Harald Höhns. „Sicherlich war es hilfreich, den Governorratsvorsitzenden nach Scheeßel zu holen, dass sein Vater Horst-Dieter Baastrup Gründungsmitglied unseres Clubs ist“, meint er.

Ihm und seinen Mitstreitern habe Baastrup „einmalige Einblicke gewährt, zumal auf uns Lions, die sich das Motto ,We serve – Wir dienen‘ auf die Fahnen geschrieben, mit dem 100-jährigen Bestehen weltweit ein großes Datum zukommt“, verrät Höhns.

„Auf diese Weise gibt es immer frischen Wind“

1917 war es, als Geschäftsleute den Service-Club in Chicago (USA) gründeten – und noch heute ist im benachbarten Oak Brook die weltweite Lions-Zentrale. Jedes Jahr wechseln die Lions überall auf der Welt ihre Führungsmannschaft aus – und das aus gutem Grund, verrät der Präsident. „Auf diese Weise gibt es immer frischen Wind und können neue Ideen in den Organisationen eingebracht werden.“

Hilfe für 100 Millionen Menschen das Ziel

Neue Ideen und Erfolge brachte auch Lutz Baastrup nach Scheeßel mit. Das Ziel der Lions sei es, zum Jubiläumsjahr 100 Millionen Menschen zu helfen. „Diese Marke ist längst erreicht!“, verkündete er den Mitgliedern. Mehr als 112 Millionen Menschen hätte der Club in den Feldern Jugend, Erhaltung der Sehkraft, Bekämpfung des Hungers und Schutz der Umwelt bisher unterstützen können. In Deutschland seien es vor allem die Tafeln, denen unter die Arme gegriffen werde. In Westafrika sorge man beispielsweise für sauberes Wasser und helfe Sehbehinderten. „Aber auch rund um die eigenen Kirchtürme sind wir Lions immer wieder aktiv, vor allem in den Bereichen Bildung und Integration“, ergänzt Harald Höhns.

Distrikt-Governor Johann Schreiner aus Schneverdingen hob in seinem Vortrag die sehr gute Zusammenarbeit in der Region hervor und erinnerte daran, dass Scheeßel vor vielen Jahren dafür gesorgt hätte, dass es auch im Heideort einen Lions Club gibt. Die Scheeßeler „Löwen“ Patrick Siegmund, Gerhard Lehrbach, Rainer Schild und Detlev Kaldinski ehrte Schreiner für deren langjährige Mitgliedschaft. Am Ende sprach Baastrup den Anwesenden noch eine Einladung aus – nicht nur die Jubiläumsfeierlichkeiten in Bremen und Berlin betreffend. „Hoffentlich sehen wir uns alle im Sommer in Chicago wieder!“ Dort findet eine internationale Convention statt, bei der 100 Jahre „Wir dienen!“ zelebriert werden sollen. 

lw

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