Während der Sommerferien

Beeke-Schule gehört vorübergehend den Handwerkern

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Klaus Lüdemann (l.) und Stefan Behrens mit einer Cerankochplatte, die zur neuen Grundausstattung der Lehrküche zählt.

Scheeßel - Von Lars Warnecke. Unterrichtet wird nicht – schließlich sind noch immer Ferien. Dennoch herrscht Umtriebigkeit in der Scheeßeler Beeke-Schule. Mit einem Aufwand von mehr als 70.000 Euro ist hier in den letzten fünf Wochen kräftig saniert worden – schwerpunktmäßig in schallschluckende Decken und eine neue Lehrküche.

Fluten mit Schulbeginn in der nächsten Woche wieder Heerscharen von Schülern die Oberschule am Vareler Weg, wird ihnen eines besonders auffallen: Die Lehrküche, deren Inventar zuletzt auch schon mehr als 40 Jahre auf dem Buckel hatte, ist komplett erneuert worden. Dass deren Sanierung an der Zeit war, bestätigten gestern beim Ortstermin Gemeindevertreter Stefan Behrens und Hausmeister Klaus Lüdemann unsiono. „Die Einrichtung entsprach einfach nicht mehr dem modernen Standard“, weiß Lüdemann. Dafür stünden für etwa 45 000 Euro Gesamtkosten unter anderem nun neue Induktionsherde, Schränke, Backöfen sowie höhere Arbeitsflächen zur Verfügung – nicht nur den Schülern, sondern ebenso vielen Vereinen, die hier schnippeln, kochen und backen würden, betont Behrens. Und auch die Elektronik, inklusive Sicherungskasten, habe in der schulfreien Zeit eine Kompletterneuerung erfahren.

Akustik ist deutlich angenehmer

Ortswechsel: Ein paar Räume weiter ist Lehrerin Heidi Past gerade damit beschäftigt, Schulbücher zu sortieren. „Es hallt hier überhaupt nicht mehr, das ist schon ein himmelweiter Unterschied“, hat sie festgestellt. Dass die Akustik in diesem, wie auch in mittlerweile sechs weiteren Klassenzimmern deutlicher angenehmer ist, hat einen Grund – und der ist über dem Kopf zu finden. „Die alten Holzdecken aus den Siebzigern sind durch sogenannte System-Akustikdecken ausgetauscht worden“, erläutert Klaus Lüdemann. Diese würden aus gelochten Gipskartonplatten bestehen und so besonders viel Schall schlucken. Eine auf einem Schallgutachten fußende Maßnahme, die vor allem hörgeschädigten Kindern, die hier die Schulbank drücken, zu Gute kommen soll. Drei Räume haben allein in diesen Ferien für knapp 22 000 Euro eine neue Decke erhalten, „bis 2018 sollen auch die verbleibenden fünf bedacht werden“, so Behrens.

Sanierung bis Schulbeginn abgeschlossen

Mit den Sanierungsarbeiten werde man auf alle Fälle bis zum Schulanfang fertig sein, versichern die Zwei. Das betreffe ebenso die Inbetriebnahme der neuen Duscharmaturen in der Sporthalle und die barrierefreie Gestaltung sämtlicher Eingänge. Nur die eigentlich für dieses Jahr geplante Verlegung eines moderneren PVC-Bodens in der Schulaula müsse noch etwas warten. Grund: „Wegen der Flüchtlingsunterbringung sahen wir uns im Rathaus gezwungen, Prioritäten zu setzen“, sagt Behrens.

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