Veranstalter zieht Anträge zurück

Absage für das Pyroevent

Der Himmel über dem Eichenring bleibt in den letzten Dezembertagen dunkel.

Scheeßel - Über diese Nachricht werden viele traurig sein: In diesem Jahr wird es „zwischen den Jahren“ in Scheeßel kein Silvesterevent geben.

Auf die überregional viel beachtete Veranstaltung mit zuletzt zehntausenden Besuchern, die vom alten Standort auf dem Lauenbrücker Rittergut erstmals im vergangenen Jahr auf den Eichenring umgezogen war, müssen die Fans wohl oder übel verzichten. Das gab Florian von Bothmer, Chef der veranstaltenden Firma Pyroland, am Mittwoch in einer Pressemitteilung bekannt. 

„Trotz größter Bemühungen und einem nachweislich ohne jegliche negative Zwischenfälle verlaufenen Silvesterevent 2015 war es uns unmöglich, alle unmittelbar beteiligten Kräfte von unserem Vorhaben, dieses Event 2016 zu wiederholen, zu überzeugen“, bedauert von Bothmer darin. Seitens der Behörden habe es dabei weder eine Absage noch eine Zusage gegeben. „Auch der Landkreis hat sein Möglichstes getan und uns in hervorragender Weise unterstützt.“

Seinen Schilderungen zufolge hätten „weitere äußere, von uns nicht zu vertretende und für Veranstaltungen dieser Art unübliche Umstände dazu geführt, dass wir unsere Anträge zurückziehen mussten. Wir haben dies zum letztmöglichen Zeitpunkt und nach mehrmaliger Aufforderung aller Beteiligten, einen klaren Standpunkt für oder gegen das Event einzunehmen, getan.“ Sämtliche Agenturen, Künstler, Caterer, Karussellbetreiber, Zeltbauer, Tontechniker, Zaunsetzer, Pyrotechniker und hunderte Helfer noch länger in der Schwebe zu halten, sei laut von Bothmer „schlichtweg unmöglich“ gewesen. 

„Eine Absage zum späteren Zeitpunkt hätte gewaltige Konsequenzen für unser Unternehmen nach sich gezogen, selbst bei einer Zusage hätte die verbleibende Zeit nicht mehr ausgereicht, um alle notwendigen Auflagen zu erfüllen.“ Er hoffe nun, „dass dies kein Abschied für immer ist“. 

lw

Pyrospektakel auf dem Eichenring

Aufbau Silvesterevent in Scheeßel

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