Wenn, wie prognostiziert, die Grünen bei der Landtagswahl im Januar kommenden Jahres auf 13 Prozent kämen, würde der Platz wohl noch zum neuerlichen Einzug ins Landesparlament reichen. Elke Twesten gehört seit 2008 dem Landtag an.
In Wolfsburg hätten sich viele Kandidaten vor allem auf die mittleren Plätze beworben. Dabei hätten sich zunächst überwiegend die mitglieder- und damit delegiertenstarken Verbände Hannover, Göttingen und Weser-Ems mit ihren Kandidaten durchgesetzt. In den Auseinandersetzungen zwischen den mächtigen Regionen war der gesamte Nordosten von Cuxhaven über Verden, Stade und Rotenburg bis in den Lüneburger Bereich hinein über fast zwei Tage hinweg der Verlierer, fasste Elke Twesten in einer Pressemitteilung den Ablauf des Parteitages zusammen.
Schon vor Beginn des Listenparteitages von Bündnis 90/Die Grünen sei klar gewesen, dass es harte Auseinandersetzungen um die aussichtsreichen Plätze geben würde. Als der Nordosten Niedersachsens dann allerdings nahezu vollkommen aus dem Blickwinkel zu geraten drohte, habe Twesten in ihrer Bewerbungsrede für Platz 13 deutliche Akzente in Richtung der aus 186 Delegierten bestehenden Landesmitgliederversammlung gesetzt, heißt es in der Presseverlautbarung. Mit einem starken Regionalvotum seitens der Delegierten von Cuxhaven bis nach Lüchow-Dannenberg habe sie sich am Sonntagmorgen nach dem zweieinhalb Tage währenden Wahlmarathon auf Listenplatz 19 endlich, aber deutlich, gegen eine Konkurrentin aus der Region Hannover durchsetzen können.
Nach den Wahlgängen „hatte ich die Faxen dicke“, bekennt Elke Twesten freimütig im Gespräch mit der RK/VN, „das war schon eine heftige Nummer.“ · sf

















