Bürgermeister Andreas Weber hofft auf eine deutliche Entspannung

Viele neue Wohnungen seit 2014

So wie hier am Stockforthsweg sind in Rotenburg zuletzt eine ganze Reihe von neuen Wohnungen entstanden. Darunter sind auch viele für den kleineren Geldbeutel. - Foto: Menker

Rotenburg - Von Guido Menker. Die Zahl neuer Wohnungen steigt in der Kreisstadt. Und was Bürgermeister Andreas Weber (SPD) dabei ganz besonders freut: Vor allem der soziale Wohnungsbau hat an Fahrt aufgenommen.

In einem Gespräch mit der Kreiszeitung hat der Sozialdemokrat die Entwicklung der vergangenen Jahre dargestellt. 2013 waren lediglich zwei neue Wohnungen entstanden, 2014 waren es plötzlich 111. 2015 kennzeichnet Weber als ein Jahr, in der es allen voran um die Planung gegangen sei – mit der Folge, dass in diesem Jahr voraussichtlich 126 neue Wohnungen auf dem Markt angeboten werden können. Darunter allein 92 im sozialen Wohnungsbau. Für das kommende Jahr und 2018 erwartet die Stadt noch einmal einen kräftigen Nachschlag, dann kommen rund 120 weitere Wohnungen hinzu – darunter erneut etwa die Hälfte für Mieter mit geringem monatlichen Budget.

Parallel zum Wohnungsbau – genannt seien hier die Geschossbauten im Neubaugebiet an der Brockeler Straße sowie am Stockforthsweg, aber auch am Hemphöfen, an der Angerburger Straße, am Porstweg sowie an der Harburger Straße – zeigt sich, wie wichtig es war, neue Baugebiete für Eigenheime auszuweisen. Am Stockforthsweg sind nur noch drei von 42 Grundstücken zu haben, an der Brockeler Straße noch elf von 35 sowie eins von 28 im Baugebiet 55+.

„Das alles entspannt den Wohnungsmarkt in Rotenburg, hilft beim Erneuern alten Wohnbestands, bei der dezentralen Unterbringung von Flüchtlingen und schafft endlich mehr bezahlbaren Wohnraum für geringverdiener und Teilzeitbeschäftigte“, sagt Bürgermeister Andreas Weber. Zugleich erinnert er an die Planungen für das nächste Baugebiet „An der Rodau“ im Anschluss an den Stockforthsweg. Dort soll Platz für 42 Einfamilienhäuser, zwei Geschosswohnungsbauten sowie Reihenhäuser geschaffen werden.

Die genauen Planungen zum jetzigen Zeitpunkt stellt die Stadt bei einer Anliegerversammlung vor. Diese sei, so Weber, für Montag, 15. August, von 18 Uhr an im Rotenburger Ratssaal vorgesehen. Mit von der Partie wird dabei auch Planungsamtsleiter Clemens Bumann sein, der sich mit den Plänen intensiv beschäftigt.

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