Betrieb startet am Montag in der Ahe

Kindergarten Lönsweg: Das Übergangsquartier steht

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Silke Tegeler (l.) und Anita Uffen-Klose erledigen in einem der Gruppenräume letzte Handgriffe. 

Rotenburg - Von Guido Menker. Nach der verlängerten Sommerpause nimmt der Kindergarten Lönsweg seinen Betrieb am Montag wieder auf. Aber eben nicht am angestammten Platz am Mühlende, sondern im Übergangsquartier an der Rotenburger Realschule in der Ahe. Der Umzug ist so gut wie erledigt – und damit ist der Weg frei, um mit dem Abriss der alten Kindertagesstätte Platz für den Neubau zu schaffen, der in einem Jahr bezugsfertig sein soll.

Für die Übergangslösung sind mehrere Container an die Realschule angedockt worden. Damit gibt es einen direkten Zugang zu drei Klassenräumen der Realschule, die nun für ein Jahr als Gruppenräume für die Kleinen dienen. Ein weiterer Gruppenraum – allerdings deutlich kleiner – steht im Container zur Verfügung. Dort befinden sich auch eine Küche, das Büro, die Toiletten, der Wickel- sowie ein Bewegungsraum. „Wir müssen uns umstellen und viel mehr absprechen“, sagt Silke Tegeler, eine Mitarbeiterin im insgesamt 17-köpfigen Team des Kindergartens. Es geht um 78 Mädchen und Jungen in vier Gruppen. Auch sie müssen sich umstellen. Neue Regeln sind unumgänglich.

Die Container sind direkt an die Realschule angedockt worden. Damit ist der Zugang zu drei umfunktionierten Klassenräumen sicher.

Silke Tegeler und ihre Kollegin Anita Uffen-Klose zeigen der Redaktion bei einem Besuch den Weg, den die Kinder nehmen müssen, um auf den Spielplatz zu gelangen. Den werden sie nur in Begleitung nehmen dürfen. Zwar ist er, wie der Spielplatz selbst auch, eingezäunt, aber sicher ist sicher. Die Spielgeräte liegen bereit, werden aber erst am Montag nach dem Schützenfest installiert. Das Gelände muss erst noch als Parkplatz für die Gäste herhalten.

Für ein Jahr wird vieles anders und alles etwas enger. Die Zahl der Toiletten – sechs für 78 Kinder – und Waschbecken ist dabei ein Aspekt. In einem Regal in der Küche lagert ein Teil der Musikinstrumente. Dennoch: Die beiden Erzieherinnen machen einen optimistischen Eindruck. „Es muss sich alles einspielen.“

Abriss der Kindertagesstätte soll nach Schützenfest beginnen

Gruppenraum im Container

Auch Clemens Bumann, Leiter des Rotenburger Planungsamtes, ist an diesem Morgen in das Übergangsquartier gekommen. Er erwartet Mitarbeiter vom Bauhof, die noch ein paar Handgriffe zu erledigen haben. Doch schon bald ist es mit ein paar Handgriffen allein nicht mehr getan. Dann rollt großes Gerät heran. Der Abriss der Kindertagesstätte am Lönsweg soll nach dem Schützenfest beginnen – bis dahin sind noch Reste der Einrichtung herauszuholen und zwischenzulagern.

Bürgermeister Andreas Weber (SPD) ist angesichts der Planung froh. Außerdem hätten sich auch die Eltern wieder beruhigt, der Übergang sei positiv realisiert worden und sehe ordentlich aus. „Es freut mich auch, dass zeitlich alles geklappt hat. Schließlich war der Zeitdruck für alle wirklich enorm.“

Hier entsteht der Spielplatz.

Der Ablauf ist fix. Nach dem Abriss geht es an den Rohbau, der bis Dezember stehen soll. „Danach können wir uns um den Innenausbau. kümmern“, sagt Bumann. Es geht um ein Volumen von 1,8 Millionen Euro, und Bumann geht ganz fest davon aus, dass es auch eingehalten wird. Für das Übergangsquartier sind rund 100 000 Euro fällig.

Der Planungsamtsleiter ist fest überzeugt: „Bis August kommenden Jahres ist alles fertig.“ Für die Erzieher, Kinder und Eltern geht es jetzt erst einmal ums Ankommen und Eingewöhnen – und in einigen Monaten steigt dann ganz sicher die Vorfreude auf den nächsten Umzug.

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