Suche nach Lösungen für Bullensee-Maitour

Initiative setzt auf „positive Energie“

Das größte Problem der alljährlichen Jugendbewegung zum Bullensee: der Müll.
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Das größte Problem der alljährlichen Jugendbewegung zum Bullensee: der Müll.

Rotenburg - Von Michael Krüger. Heiko Eckloff und Frank Peters wollen „mit der Stadt etwas Cooles auf die Beine stellen“. Sie sind zwei der rund 20 Vertreter einer Initiative für die Bullensee-Maitour, die aus der anonymen Masse der mehr als 3200 Mitglieder in der Facebook-Gruppe „Verschiedene Vorschläge für den Ersten Mai“ herausgetreten sind.

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Am Dienstag haben sie sich mit Rotenburgs Bürgermeister Andreas Weber (SPD) und Ordnungsamtschef Frank Rütter getroffen, um gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Klar sei demnach auch für die Party-Freude: „Das Alkoholverbot am Mühlende wird bleiben, daran wird nicht gerüttelt.“ Dennoch stehe man mit der Verwaltung, der Polizei, der Politik und Verbänden und Vereinen im Gespräch, um konstruktiv daran zu arbeiten, die Tradition der Maitour in und rund um Rotenburg erhalten zu können. „Es scheint so, als hätten viele darauf gewartet, dass diese Gespräche stattfinden“, zeigt sich Peters freudig überrascht von der bisherigen Resonanz. „Wir machen uns mit der Gruppe auf, neue Wege zu finden“, sagt er. Und das kann wohl auch ganz wörtlich verstanden werden: Denn es zeichnet sich durchaus die Möglichkeit ab, dass die Maitour in diesem Jahr nicht zum Bullensee führt, sondern ein anderes Ziel hat. Ideen dafür würden aktuell gesammelt. Wenn es am 23. Februar in der Rotenburger Realschule zum großen öffentlichen Gespräch kommt, soll es bereits konkrete Vorschläge geben. Eckloff und seine Mitstreiter hoffen, dass sich bis dahin noch viele Unterstützer finden, die auf Dialog statt Konfrontation setzen: „Wir wollen möglichst viel positive Energie sammeln.“

Hier gelten die Beschränkungen - Lageplan

Bilder von der Bullensee-Maitour 2015

Tausende auf dem Weg zur Party am Bullensee

Maitour zum Bullensee - Teil 2

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