Verkehrsbehinderungen

Goethestraße: Sperrung an zwei Tagen wegen Baustelle

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Das Kopfsteinpflaster auf der Goethestraße soll weg. Den Anfang macht die Stadt in dieser Woche im Einmündungsbereich zur Straße Am Kirchhof und zur Kirchstraße. Zwei Tage lang ist dieser Bereich daher voll gesperrt. 

Rotenburg - Von Guido Menker. Zwei Tage, die es in sich haben. Vor allem für die Autofahrer. Aber Jammern hilft nicht. An der Vollsperrung der Goethestraße Donnerstag und Freitag in Höhe Kirchstraße / Am Kirchhof führt nämlich kein Weg vorbei, sagt Uwe Knabe vom Bauamt der Stadt Rotenburg.

Mehr Ruhe, mehr Komfort und mehr Barrierefreiheit verspricht man sich im Rathaus von dieser Maßnahme. Eigentlich sollten zeitnah drei weitere Kopfsteinpflasterbereiche der Goethestraße entschärft werden – aber dafür reichen die Mittel zurzeit nicht aus. Uwe Knabe: „Die anderen Bereiche folgen in den kommenden ein bis zwei Jahren.“ Er meint damit den Teilabschnitt nahe der Sparkasse, einen weiteren auf der Bergstraße sowie einen im Einmündungsbereich zur Steinbeißergasse. Dennoch: Die Stadt nimmt in dieser Woche den ersten Part in Angriff. Donnerstag verschwindet das Kopfsteinpflaster beim Domshof, am Freitag kommt eine neue Asphaltdecke auf die Straße – und wenn alles reibungslos über die Bühne geht, haben die Autofahrer dort von Samstagmorgen an wieder freie Fahrt.

Bis dahin ist allerdings mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen, denn an eine komplette Durchfahrt ist Donnerstag und Freitag eben nicht zu denken. Für Lastwagen ist die Einfahrt bereits auf der Mühlenstraße ab dem Schnellrestaurant gesperrt. Autos gelangen von dort aus zwar in die Goethestraße, müssen diese allerdings spätestens an der Baustelle über die Kirchstraße wieder verlassen. „Um das zu ermöglichen, werden wir morgen an der Einmündung noch ein paar Vorbereitungen treffen“, sagt Knabe in einem Gespräch mit der Kreiszeitung. Radfahrer und Fußgänger könnten die Baustelle auf beiden Seiten passieren, Radfahrer würden aber gebeten, für das Benutzen des Gehweges abzusteigen.

Mit der Einrichtung der Baustelle seien allerdings noch weitere Regelungen zu treffen, erklärt der Fachmann aus dem Rathaus. Wer zum Beispiel von der Lindenstraße aus in die Straße Am Kirchhof fährt, muss über den selben Weg diese auch wieder verlassen. Soll heißen: Donnerstag und Freitag ist die Einbahnstraßenregelung Am Kirchhof aufgehoben. Zu beachten sei darüber hinaus, dass an der Straße am Kirchhof ein absolutes Halteverbot gelte, weil es sonst im Begegnungsverkehr zu eng werden könnte.

Und auch die Bewohner der Turmstraße sind von dieser Umbaumaßnahme betroffen. Denn normalerweise gelangen sie mit dem Fahrzeug nur über die Goethestraße nach Hause. Donnerstag und Freitag ist ihnen das ausnahmsweise nur über die Bergstraße möglich und daher auch gestattet. Die Einbahnstraßenregelung der Turmstraße bleibt bestehen, das heißt, eine Ausfahrt ist unverändert nur über die Cohngasse möglich, erklärt Uwe Knabe.

Während der Bauphase wird sich ein großer Teil des innerstädtischen Verkehrs verlagern. Knabe: „Nach den letzten Ergebnissen der Geschwindigkeitsmessanlage gehe ich von 5 000 bis 6 000 Fahrzeugen pro Tag aus, die den Straßenzug Goethestraße / Am Kirchhof / Bergstraße befahren.

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