Glatte Straßen 

Winterwetter führt in Rotenburg zu Unfällen und Zugausfällen 

Rotenburg - Das Winterwetter hat am Mittwochmorgen zu chaotischen Straßenverhältnisse auf Bundes-, Landes- und Kreisstraßen im Landkreis Rotenburg geführt. Der Berufsverkehr wurde zeitweilig vor allem im Südkreis lahmgelegt. Am Mittwoch war auch im Zugverkehr mit Einschränkungen zu rechnen.

Dabei kam es zu zahlreichen Unfällen und auch Staus. Mit einsetzender Helligkeit und steigenden Temperaturen entschärfte sich die Lage. Zu schweren Verkehrsunfällen kam es zum Glück nicht. Es blieb in der Regel bei Blechschäden. Wenige Menschen wurden leicht verletzt.

Bis um 9.30 Uhr verzeichnete allein die Rotenburger Polizei mindestens 25 witterungsbedingte Zusammenstöße. 

Obwohl es bereits am Dienstagmorgen den ersten Schnee und Straßenglätte gegeben hatte, waren viele Verkehrsteilnehmer offensichtlich nicht auf die extremen Rutschpartien eingestellt. Bei den Unfallaufnahmen stellte sich heraus, dass einige Autofahrer ohne Winterreifen unterwegs waren. Bei allen Karambolagen blieben die Fahrer und deren Insassen unverletzt.

Zwölf Unfälle in Zeven

Auch in der Mitte des Landkreises machten Eis und Schnee den Autofahrern zu schaffen. So wie ihre Rotenburger Kollegen wurden auch die Zevener Polizisten zu vielen Unfällen gerufen. Zwölf Mal krachte es dort auf den Straßen - fast immer ohne Verletzte. Nur bei einem Auffahrunfall in Elsdorf zog sich eine 29-jährige Frau aus Buxtehude leichte Verletzungen zu.

Entspannter rollte der Verkehr im Nordkreis. Im Selsinger Bereich wurde die Polizei zu zwei kleineren Unfällen gerufen. Eine Frau erlitt dabei leichte Verletzungen. Ansonsten blieb es rund um Bremervörde eher ruhig.

Besser vorbereitet auf die glatten Straßen waren der Streudienst auf der Hansalinie A1 im Zuständigkeitsbereich der Autobahnpolizei Sittensen. Dort notierten die Beamten am frühen Morgen lediglich zwei Glätteunfälle zwischen Elsdorf und Sittensen. In beiden Fällen waren Autofahrer in die Schutzplanken gerutscht und dabei unverletzt geblieben.

Einschränkungen im Bahnverkehr

Auch für Bahnfahrer waren am Mittwoch die Folgen des Winterwetters zu spüren. Auf der Strecke des Metronom zwischen Hamburg und Bremen war es durch die Witterung zu Einschränkungen gekommen. Am Donnerstag fahren die Züge aber nach Fahrplan.

Zuvor hatte es Störungen wegen des Wetters gegeben, am Mittwochmorgen sorgte eine Stellwerksausfall auf der Strecke zwischen Uelzen und Lüneburg dort für eine Sperrung. Da die Züge im Regelverkehr von Uelzen über Hamburg nach Bremen fahren, kam es im Verkehr zwischen den beiden Hansestädten dadurch zu Verspätungen.

Schnee in Niedersachsen

Aktuelle Informationen finden Zugreisende auf der Internetseite des Metronom.

mro/evo

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Rubriklistenbild: © dpa

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