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Rotenburg ist bunt – nicht braun

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Franziska Warlich (r.) und Jessica Kolm setzen ein Zeichen: „Wir sind bunt.“
Franziska Warlich (r.) und Jessica Kolm setzen ein Zeichen: „Wir sind bunt.“ © men

Rotenburg - Jessica Kolm und Franziska Warlich haben auf mehr Teilnehmer gehofft. „Ja, es ist etwas enttäuschend“, sagen die Schülerinnen aus der Sozialpädagogik-Klasse der Berufsbildenden Schulen (BBS) Rotenburg. Dennoch machen sich die beiden jungen Damen zusammen mit rund 100 weiteren Teilnehmern von der Schule aus auf den Weg durch die Innenstadt bis hin zum Pferdemarkt. Dort steht zum Abschluss der Demo gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus unter dem Motto „Rotenburg ist bunt – nicht braun“ eine Kundgebung auf dem Programm. Bürgermeister Andreas Weber (SPD) empfängt die engagierten Schüler und spricht zu ihnen. Antifa-Plakate sind zu sehen, die Polizei bleibt deutlich auf Abstand. Die Beamten haben den Demonstrationszug durch die Stadt begleitet, den Verkehr abgeriegelt und den jungen Leute somit auf der Gerberstraße und auf der Mühlenstraße freie Bahn verschafft. Weber sagt auf dem Pferdemarkt: „Es ist unsere Pflicht, den Flüchtlingen zu helfen. Das klappt gut bei uns.“ BBS-Leiter Wolf Hertz-Kleptow ist auch zufrieden: „Angesichts der Uhrzeit ist die Teilnehmerzahl in Ordnung. Es ist sehr wichtig, ein Zeichen zu setzen. Ein Zeichen für die Demokratie. Es war ein eindrucksvoller Projekttag.“

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