Anchors & Hearts spielen beim Erntefest All Over 

„Der schönste Platz ist an der Theke“

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Anchors & Hearts sind beim Erntefest All Over in Söhlingen als Headliner auf der Zeltbühne zu sehen. 

Söhlingen - Das Erntefest All Over (EAO) in Söhlingen steht vor der Tür. Auch Anchors & Hearts aus Oerel sind mit dabei. Los geht die Party am Freitag um 20 Uhr. Anchors & Hearts sind dann als Headliner auf der Zeltbühne zu sehen. Vorher hat uns Gitarrist Timo Buck ein paar Fragen zum Auftritt der Band beim EAO beantwortet.

Ein paar von Ihnen waren schon mal beim EAO. Welche Erinnerung haben Sie daran?

Timo Buck: Ja, Manu mit seiner alten Band A Chinese Restaurant und Torben und ich mit Tiny-Y-Son. 2009 muss das gewesen sein. Die Show war feucht-fröhlich. Kurz vor Beginn wurde eine Flasche Jägermeister verzehrt. Was komisch ist, weil wir so etwas sonst nie machen. Außerdem gab es Gyros-Catering. Das war so lecker, dass wir uns kurz vor der Abfahrt noch mit einer Plastiktüte voll eingedeckt haben. Leider haben wir sie auf der Hutablage im Auto vergessen.

Das EAO ist mit 21 Jahren vermutlich älter als ihre Band. Macht Ihnen das Angst?

Buck: Das ist in der Tat nicht selbstverständlich. Viele Events und auch Festivals mussten ja in letzter Zeit aufgeben. Von daher haben wir einen riesen Respekt vor dem Einsatz der Verantwortlichen.

Sie spielen mittlerweile große Festivals. Was bringt Sie dazu wieder aufs Dorf zu kommen?

Buck: Ehrlich gesagt sind die ganz großen Festivals doch alle mitten auf dem Land, oder? Das EAO gehört also dazu.

Finden Sie es generell sexy die Groupies nicht Backstage zu treffen, sondern wie in Söhlingen am Tresen?

Buck: Der schönste Platz ist immer an der Theke. Das weiß jeder. Menschen, die nichts mit der Band zu tun haben und aus welchem Grund auch immer Backstage rumhängen sind doch irgendwie komisch. Draußen spielt die Musik. Deswegen halten wir uns oft auch eher da auf, wo was los ist. Vor der Bühne, am Merchstand oder eben am Tresen. Da trifft man doch die wirklich spannenden Leute.

Sind Sie selbst auf dem Dorf aufgewachsen?

Buck: Oerel, Gnarrenburg, Minstedt. Mehr brauchen wir nicht zu sagen, oder?

Wie kam es, dass Sie Musik machen wollten? Und dann auch noch zusammen? Gab es da die eine bestimmte Band, die Vorbild oder einfach Inspiration war?

Buck: Wegen Metallica, Green Day, Nirvana und Blink-182 haben wir angefangen Musik zu machen. Zuerst in drei verschiedenen Bands. Tim und Sebastian haben noch bei The Downfall Ends gespielt. Nachdem bei allen drei Bands nichts mehr ging, ist quasi Anchors & Hearts als Best-of-Truppe entstanden so wie wir jetzt zusammen spielen.

Ihre Musik gehört zur heftigeren Sorte. Bleiben dabei Inhalte auf der Strecke? Und wie wichtig sind Ihnen ihre Texte?

Buck: Sehr wichtig. Wir sind nun keine politische Band oder widmen uns durchgehend einem Thema, aber wenn uns etwas wichtig ist, dann setzten wir uns dafür im Rahmen unserer Möglichkeiten ein. Sea Shepherd ist so eine Sache. Meeresschutz ist einfach etwas was total unterschätzt wird. Die Crew in der Organisation reißt sich einfach wirklich den Arsch dafür auf. Wir freuen uns, wenn wir darauf aufmerksam machen können und so vielleicht die eine oder andere Spende zusammen kommt.

Welcher ihrer Songs hätte am meisten Radiopotential und müsste unbedingt deutschlandweit über die Sendemasten geschossen werden?

Buck: Am häufigsten im Radio gespielt wurde glaube ich unsere erste Single Where is your retreat aus dem Jahr 2012. Die meisten Klicks bei „YouTube“ hat This is a riot. Der wahre Hit kommt vielleicht noch.

Wie bekommen Sie die Zuschauer von der Theke vor die Bühne?

Buck: Wir machen ungerne permanente Aufforderungen ans Publikum, um Ihnen zu sagen was sie zu tun haben. Am besten funktioniert tatsächlich, selbst Bock zu haben und das auch auf der Bühne auszustrahlen.

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