Rope Skipping in Hemslinger Grundschule

Modernes Seilspringen für ein gesundes Kinderherz

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Mit viel Elan und noch mehr Spaß beschäftigten sich gestern Morgen die Viertklässler der Grundschule Hemslingen mit dem sogenannten Rope Skipping, das als Herz-Gesundheitsvorsorge gilt.

Hemslingen - Von Tobias Woelki. Springen und Laufen – was eigentlich dem natürlichen Bewegungsdrang von Kindern entspricht, gehört nicht mehr selbstverständlich zu deren Tagesablauf. Um Kinder zu mehr Bewegung zu motivieren, besuchte Ronny Steinrück im Auftrag der Deutschen Herzstiftung im Rahmen des Präventionsprojekts „Skipping Hearts“ die Grundschule in Hemslingen.

Er begeisterte am Dienstagmorgen die Schüler der vierten Klasse mit dem sogenannten Rope Skipping – also der sportlichen Variante des Seilspringens. „Mit Rope Skipping vermitteln wir den Kindern den Spaß an Bewegung und geben ihnen einen wichtigen Impuls, sich zu bewegen“, berichtete Steinrück, der als Referent für das Seilspring-Projekt der Herzstiftung verantwortlich ist und damit die Schüler frühzeitig dazu anleitet, eine ordentliche Herz-Gesundheitsvorsorge zu betreiben.

An diesem Morgen übten die Viertklässler um Klassenlehrerin Marlies Zuther einige Kunststücke des Seilspringens alleine, zu zweit oder in einer Gruppe ein, um den anderen Schülern und Eltern das Gelernte in der Grundschule zu präsentieren.

Steinrück zeigte den Schülern dazu diverse Sprungvariationen. Denn Rope Skipping verbessere die motorischen Grundfähigkeiten bei Kindern wie Ausdauer und Koordination.

Projekt der Deutschen Herzstiftung

Die Kinder sprühten vor Elan, die trainierte Technik auszuprobieren. Durch die Teamarbeit wird die Integration körperlicher, aber auch sozial schwächerer Kinder vorangetrieben. „Die Erfolgserlebnisse beim Springen motivieren und erhöhen die Freude an Bewegung“, so der Fachmann.

Anschließend bot Steinrück allen Schülern in der Halle an, Rope Skipping auch alleine auszuprobieren. Er hatte dazu genügend Seile mitgebracht. „Bewegung ist wichtig“, betonte er. Das unterstrich auch Lehrerin Marlies Zuther und merkte an: „Durch Eltern sind wir auf die Herzstiftung und das Programm aufmerksam geworden.“ Bisher habe das Programm bundesweit in mehr als 6.000 Workshops gut 300.000 Kinder erreicht.

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