Parken auf der Straße „Im Hagen“ sorgt für Probleme

„Zustand ist oft chaotisch und sehr gefährlich“

Die Mädchen und Jungen des Kindergartens „Schatzinsel“ werden regelmäßig für den Straßenverkehr geschult. Die Gefahr lauert jedoch oft hinter den geparkten Autos an der Straße. - Fotos: Dejo

Wildeshausen - Von Joachim Decker. Es ist eine endlose Geschichte – das Thema „Parksituation im Bereich der Wallschule und des Kindergartens Schatzinsel in der Kreisstadt“. Kerrin Mellmann, Leiterin des Kindergartens, bezeichnet sie als „oft chaotisch und vor allem gefährlich“.

Sie spricht damit die Tatsache an, dass Eltern, die ihre Kinder zur Schule oder zum Kindergarten bringen, oft auf beiden Seiten der Straße „Im Hagen“ parken: „Der fließende Verkehr muss sich dann daran vorbeischlängeln.“ Und genau das führe immer wieder zu brenzligen Situationen, wenn zum Beispiel Kindergarten-Kinder aus- oder einsteigen müssten: „Viele Eltern von Schulkindern ignorieren auch unser Hinweisschild auf dem Parkplatz und stellen ihre Fahrzeuge einfach dort ab, um die Kinder in die Schule zu begleiten.“ Komisch sei, dass die Autos nicht dort abgestellt würden, wenn ein Polizeifahrzeug dort stehe.

Sie könne ohnehin nicht begreifen, warum die Kinder noch bis zur Klasse gebracht werden müssten. „Schon im Kindergarten lernen sie, wie sie sich an einer Fußgängerampel zu verhalten haben. Da wäre es doch ein Leichtes, die Kleinen bis dort zu bringen und sie dann allein in die Schule laufen zu lassen“, so Mellmann. Die Eltern sollten einmal in sich gehen und überlegen, was sie ihren Kindern zutrauen können: „Und das können sie ihnen problemlos zumuten, das schaffen sie garantiert.“ Hier stelle sich sowieso die Frage, was denn wohl aus dem seinerzeit so groß angekündigten und beworbenen „Schülerexpress“ geworden sei: „Davon ist heute nichts mehr zu hören, die Schüler sollten doch gemeinsam zur Schule gehen.“ Vielleicht könne diese Sache wieder neu angeschoben und die Eltern von der Notwendigkeit dieses Angebots überzeugt werden: „Dann hätten wir deutlich weniger Fahrzeuge, die morgens und mittags die Straße dichtmachen.“

Anders verhalte es sich mit den Kindergarten-Kindern: „Diese müssen laut Gesetz bis in den Gruppenraum gebracht und an uns übergeben. Erst dann geht die Aufsichtspflicht an uns über.“ Aus diesem Grund sei der Parkplatz neben der „Schatzinsel“ auch ausschließlich für diese Begleitpersonen ausgewiesen: „Dabei handelt es sich um Kurzzeitplätze, die aber immer wieder von Eltern von Schulkindern über längere Zeit blockiert werden. Auch das sollte auf keinen Fall sein.“

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