„Vor Bargloy“: EWE ermöglicht mit Glasfaser-Hausanschluss 100 Megabit

Wildeshauser steigen aufs schnelle „Surfbrett“

Rauf aufs symbolische Surfbrett: Wolfgang Däubler, Andreas Wennmann, Hartmut Frerichs, Günter Lübke, Michael Müller, Wolfgang Sasse und Andreas Roshop (von links) im Baugebiet „Vor Bargloy“. - Fotos: Dejo

Wildeshausen - Von Joachim Decker. Die 42 Häuslebauer im zweiten Bauabschnitt des Wildeshauser Baugebietes „Vor Bargloy“ können jetzt aufs schnelle „Surfbrett“ steigen und mit fast garantierten 100 Megabit pro Sekunde im Internet unterwegs sein. Möglich macht das ein direkter Hausanschluss an die schnelle Datenautobahn, die vom Energieanbieter EWE in Glasfasertechnik aufgebaut wird. Gestern wurde die Neuerung vorgestellt.

Vor Ort waren EWE-Kommunalbetreuer Andreas Roshop, Andreas Wennmann von der EWE, Michael Müller, Leiter des Fachbereichs Stadtentwicklung, sowie die Ratsherren Wolfgang Sasse und Günter Lübke (CDU), Hartmut Frerichs (SPD) und Wolfgang Däubler (UWG).

„Dieser Breitbandausbau basiert auf einem Antrag unserer Partei“, stellten Sasse und Lübke fest. Bereits im November 2013 hatten die Christdemokraten beantragt, dass die Verwaltung mit den Versorgern der Region die notwendigen Gespräche führen soll. „Wir haben damals schon gesagt, dass unbedingt Leerrohre in den Gebieten verlegt werden müssen, um gerüstet zu sein“, so Sasse. Und genau so sei es jetzt gekommen.

„Das Besondere an den Glasfaser-Hausanschlüssen ist, dass die Kunden unabhängig von der Leitungslänge eine sehr große Geschwindigkeit erhalten“, erklärte Roshop. Wir bieten mit unseren Produkten derzeit 100 Megabit im Down- und 40 Megabit im Upload an.“ Diese Geschwindigkeiten seien heute sehr gut, ließen sich aber durchaus auch noch nach oben erweitern. „Mit dem Ausbau dieser Hausanschlüsse wird eine Infrastruktur geschaffen, die die heutigen Bedürfnisse abdeckt und darüber hinaus zukunftssicher ist“, ergänzte Müller.

Der Hausanschluss ist schon für den Gigabit-Bereich ausgelegt.

Direkte Glasfaser-Hausanschlüsse seien eben ganz klar die Zukunft der Breitbandinfrastruktur. „Und diese Zukunft hat bereits in diesem Bauabschnitt Einzug gehalten. Der Internetzugang ist praktisch ungedämpft, weil komplett auf die leistungsdämpfenden Kupferkabel verzichtet wird“, betonte Ros-hop. Dabei zeigte er den Hausanschluss, der bei Beauftragung dieser Technik im Haus installiert wird: „Dieser Anschluss ist sogar schon für Gigabitwerte ausgelegt.“ Sobald ein Bauherr mit dem Neubau beginne, biete ihm die EWE den Glasfaseranschluss an.

„Ich kann mir nicht vorstellen, dass es jemanden gibt, der auf eine solche Technik und so schnelles Surfen verzichten möchte“, meinte Däubler. Außerdem sei diese Neuerung ein ganz klarer Standortfaktor.

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