Rund 15 .000 Fahrzeuge täglich in beide Richtungen

Auf den Westring kommt noch viel Verkehr zu

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Der Westring ist schon jetzt stark belastet. Bald kommen noch viele neue Anwohner mit ihren Fahrzeugen dazu. 

Wildeshausen - Bereits jetzt ist der Westring in Wildeshausen eine der am meisten belasteten Straßen in der Kreisstadt. Rund 15 .000 Fahrzeuge sind dort täglich in beide Richtungen unterwegs. Rund 30 Prozent der Verkehrsteilnehmer befinden sich auf der Durchfahrt, der Rest hat ein Ziel in dem Gebiet – zumeist sind es die großen Einkaufsmärkte.

Diese Zahlen legte die Planungsgemeinschaft Verkehr den Ausschüssen für Stadtplanung, Bau und Umwelt und für Stadtentwicklung, Fremdenverkehr, Sport und Kultur am Dienstag vor. Die Analyse dürfte nun einige Zeit dauern, um geeignete Maßnahmen zu ergreifen, die einen guten Verkehrsdurchfluss im Westen ermöglichen.

Ganz wichtig ist in diesem Zusammenhang, zu beobachten, warum sich der Verkehr auf dem Westring in den kommenden 14 Jahren von 15 .000 auf mehr als 18 .500 Fahrzeuge erhöhen wird.

Ein Grund dafür ist das geplante Gewerbegebiet in Visbek. Allerdings nannten die Gutachter Rainer Dargel und Annika Wittkowski deutlich geringere Zahlen, als früher von der Politik befürchtet. So ist seriös davon auszugehen, dass innerhalb eines Tages rund 880 Kraftfahrzeuge zusätzlich aus Visbek über die Visbeker Straße auf den Westring stoßen.

Drei Wege täglich

Deutlich dramatischer dürfte sich der Ausbau der Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme auf die Belastung des Westringes auswirken. Die Gutachter rechnen die Baugebiete 57 (Beim grauen Immenthun), 54,1 (Vor Bargloy) und 60 (Vor dem Esch – Realisierung wohl nicht vor 2030) zusammen und kommen nach Fertigstellung auf eine Verkehrserzeugung von 8. 620 Fahrten täglich. Der Ansatz geht davon aus, dass drei Bürger in einer Wohneinheit leben und diese jeweils drei Wege täglich zurücklegen. Das würde dazu führen, dass der Bargloyer Weg in Richtung Westring extrem belastet wird. Da diesem derzeit Abbiegespuren und Querungsmöglichkeiten fehlen, wäre dort regelmäßiger Stillstand programmiert.

Nach Einschätzung der Gutachter gibt es nur eine Alternative: eine Entlastungsstraße von der Visbeker zur Ahlhorner Straße. Das könnte rund 7. 000 Kraftfahrzeuge vom Westring nehmen, die jeweils auf einen Kreisverkehr stoßen und auf die bestehenden Verbindungen auffahren. Eine Entlastungsstraße von der Visbeker Straße zur Straße An der Reithwiese, wie sie zurzeit angedacht ist, weil das Areal bis zur Ahlhorner Straße nicht der Stadt gehört, wäre nach Einschätzung der Verkehrsplaner keine Lösung. Damit, so Dargel, erreiche man keine Entlastung für den Westring. 

dr

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