Bescheinigung über Kampfmittelfreiheit der Pagenmarsch muss vorgelegt werden

Versäumnis sorgt für Verzögerung

Die Markierungsstangen stehen schon seit einiger Zeit in der Pagenmarsch. Jetzt wird der Boden untersucht. - Foto: Dejo

Wildeshausen - Immer mehr Leser haben in unserer Redaktion nachgefragt, wann es denn endlich soweit ist, dass mit der Pfahlgründung für das neue Feuerwehrhaus in der Pagenmarsch begonnen wird, die für Mitte Juli angekündigt war. Wir haben beim Allgemeinen Stellvertreter des Bürgermeisters, Thomas Eilers, nachgefragt, wie es sich damit verhält. „Mit der Pfahlgründung wollten wir erst Anfang August beginnen – so waren die Pläne. Allerdings verzögert sich die Sache jetzt um knapp eine Woche, da noch eine Bescheinigung über die Kampfmittelfreiheit für dieses Gebiet beigebracht werden muss“, so Eilers.

Der Auftrag für die Gründung sei vergeben worden, aber das Spezialunternehmen habe eben auf jene Bescheinung bestanden. „Die ist gesetzlich vorgeschrieben. Das Problem ist, dass wir nicht darauf hingewiesen worden sind. Weder Planer noch Projektmanager hatten diese auf dem Zettel.“

Will heißen, dass zunächst noch Untersuchungen im Erdreich angestellt werden müssen, ehe es mit der Gründung losgehen kann. „Das alles klingt jetzt natürlich dramatischer als es ist“, so Eilers. Es gebe keine Hinweise darauf, dass an dieser Stelle etwas Größeres gefunden werden könne: „Allenfalls könnte es sein, dass dort Granaten liegen. Da die Gründung bis in eine Tiefe von rund acht Metern geht, muss das geprüft werden.“ Bei der Bodensanierung seien die Arbeiten nicht bis in eine solche Tiefe vorangetrieben worden.

Der Auftrag für die Überprüfung soll jetzt umgehend vergeben werden, sodass die Maßnahme in Angriff genommen werden kann. An Kosten entstehen der Stadt für diese Sondierung rund 45 000 Euro, die laut Eilers im Projekt enthalten sind. „Eine Fachfirma geht dann mit Detektoren ins Erdreich. Diese senden Schallwellen aus und geben Aufschluss darüber, ob sich etwas im Boden befindet. Diese Untersuchung bringt dann Sicherheit, und die geforderte Bescheinigung kann ausgestellt werden. Mit etwas Verzögerung geht es dann an die Pfahlgründung“, so Eilers. - jd

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