CDU möchte Wünsche der Bürger kennen

Tour durch die Landgemeinde

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In Kleinenkneten trafen sich die CDU-Kandidaten auf dem Dorfplatz zur Diskussion mit den Bürgern. 

Wildeshausen - Es gibt viele Themen, die die Bürger in der Landgemeinde beschäftigen. Ganz besonders interessiert sind sie aber am Fortgang in der Pagenmarsch, an der Dorferneuerung, dem geplanten Industriegebiet Wildeshausen-West, dem Ausbau der Holzhauser Straße und der Diskussion über den Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses am Marktplatz.

Diese Erfahrung machten die drei CDU-Kandidaten für den Stadtrat aus der Landgemeinde, Sonja Plate, Gudrun Brockmeyer und Frank Stöver, die am Sonntag durch alle Dörfer rund um Wildeshausen tourten und die Bürger zu einer Diskussion einluden. Mit dabei waren auch Kandidaten aus der Stadt, denn auch sie wollten sich in den Bauerschaften informieren.

„Mit einer solch guten Resonanz hatte ich nicht gerechnet“, freute sich CDU-Vorsitzender Wolfgang Sasse. An jedem Haltepunkt hätten sich Bürger eingefunden. So gab es beispielsweise auf dem Dorfplatz in Kleinenkneten eine intensive Diskussion. Joseph Meyer und Friedrich Brengelmann wiesen darauf hin, dass die ehemalige Kreisstraße von Kleinenkneten nach Holzhausen noch nicht in einem einwandfreiem Zustand sei. Die Straße wurde zur Gemeindestraße heruntergestuft, muss aber zuvor vom Landkreis so präpariert werden, dass sie nicht mehr sanierungsbedürftig ist. Offenbar ist das aber noch nicht geschehen.

Meyer monierte, dass die Gewerbeansiedlung in Wildeshausen eher den Eindruck einer Umsiedlung vermittelt. Sasse zeigte auf, dass die Stadt zwar noch Flächen anbietet, dass es aber darum gehen müsse, konzentriert neue Areale auszuweisen. Deshalb strebe die CDU an, ein interkommunales Industrie- und Gewerbegebiet Wildeshausen-West auszuweisen.

„Das ist ein Filetstück an der Autobahn“, so Sasse, der dieses Gebiet mit Dötlingen und Harpstedt, aber auch mit Visbek realisieren möchte. Zunächst sollten 25 bis 30 Hektar vorbereitet werden. „Wenn es schnell läuft, könnten dort in zwei Jahren die ersten Betriebe siedeln“, so Sasse, der ebenso wie seine Fraktionskollegen die Kritik zurückweist, es handle sich bei den Flächen um schützenswerte Gebiete. Ein interkommunales Gewerbegebiet habe zudem den Vorteil, dass man Zuschüsse generieren könnte. 

dr

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