Tierrechtsorganisation: Brandschutz fehlte

44.000 tote Hühner: Anzeige von „Peta“

Der Feuerwehreinsatz in Visbek dauerte Stunden.
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Der Feuerwehreinsatz in Visbek dauerte Stunden.

Visbek - Kein Entkommen: Bei einem Brand in einem Stall in Visbek an der Astruper Straße starben in der Nacht zu Donnerstag etwa 44.000 von rund 65.000 Hühnern. Die Tiere konnten nach Ausbruch des Feuers nicht rechtzeitig evakuiert werden.

Die Tierrechtsorganisation „Peta“ hat nun bei der Staatsanwaltschaft Oldenburg Strafanzeige gegen den Betreiber der Stallanlage gestellt. Der Vorwurf: Durch unzureichende Brandschutzmaßnahmen wurde offensichtlich billigend in Kauf genommen, dass die Tiere bei einem Feuer qualvoll ersticken oder bei vollem Bewusstsein verbrennen. „Peta“ dankt den am Einsatz beteiligten Mitarbeitern der Feuerwehr sowie allen Helfern, die sich für die Rettung der Tiere eingesetzt haben.

„Jedes Tier, das bei einem Brand im Stall stirbt, ist ein grob fahrlässig getötetes Tier“, so Lisa Wittmann, Fachreferentin für Tiere in der Ernährungsindustrie bei „Peta“. „Der Brandschutz wird bei vielen Tierställen nicht ernst genommen. Außerdem: Wenn zehntausende Hühner in einem Stall eingesperrt sind, ist es schlicht unmöglich, Soforthilfe zu leisten.“

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Kommentare

sanchoAntwort
(0)(0)

Voll und ganz meine Meinun(

Paulus01
(0)(0)

Das ein staatlich subventionierter Verein hier so die Justiz zum Nachteil der Steuerzahler ausnutzt, ist schon ein starkes Stück. Dies nur um in die Presse zu kommen.

Was hat der Betreiber der Anlage unterlassen? Wo hat er sich strafbar gemacht? Das sind doch Platitüden, die keinen Bestand haben. Die Staatsanwaltschaft kann gar nicht anders, als die die Anzeige nieder zu schlagen.

So könnte ich auch jeden Autofahrer anzeigen, weil er unter Umständen in Kauf nimmt einen anderen Fahrer zu verletzten.

Diese Vorgehensweise ist typisch für die Spendensammelvereine im Tierschutz.