109.500 Bürger dürfen Kreis-, Stadt- und Gemeinderäte wählen

Stimmzettel gedruckt, Unterlagen in den Rathäusern

Landrat Carsten Harings, die Bürgermeisterinnen Alice Gerken-Klaas und Martina Noske sowie die Bürgermeister Holger Lebedinzew, Jens Kuraschinski, Thorsten Schmidtke, Ralf Spille, Christian Pundt und der Samtgemeindebürgermeister Herwig Wöbse ziehen an einem Strang und hoffen auf eine hohe Wahlbeteiligung.

Landkreis - Die Stimmzettel zur Kommunalwahl sind gedruckt, die Briefwahlunterlagen in den Gemeinden vorrätig – es kann losgehen mit dem Endspurt für die Kommunalwahl am 11. September.

Nun kommt es nur noch auf die Wähler an, ihr Wahlrecht zu nutzen, um die künftigen Gemeinderäte und den Kreistag nach ihren Vorstellungen zu besetzen. „In den Gremien werden Entscheidungen für unser Zusammenleben in den Gemeinden und im Landkreis Oldenburg gefällt, die uns alle betreffen“, machen die an einem Strang ziehenden Hauptverwaltungsbeamten der Verwaltungen die Wichtigkeit der Kommunalwahl deutlich. 

Mit ihren Stimmen entscheiden die insgesamt rund 109.500 Wahlberechtigten, wer in den kommenden fünf Jahre über Themen wie Schulen, Kindergärten, Gebühren und Steuern, Straßenbau und städtebauliche Entwicklung, Flüchtlingshilfe und vieles mehr bestimmen soll.

Zu wählen sind am 11. September die Gemeinderäte, der Kreistag und der Samtgemeinderat in der Samtgemeinde Harpstedt. Wahlberechtigt sind alle, die am Wahltag seit mindestens drei Monaten in der Kommune ihren Hauptwohnsitz haben, Deutsche oder EU-Bürger sowie mindestens 16 Jahre alt sind.

Das Wahlrecht zu nutzen ist denkbar einfach: Jeder darf maximal drei Kreuze auf jedem Stimmzettel machen. Die Stimmen können einer Parteiliste oder einem einzelne Bewerber gegeben oder aber auf verschiedene Wahlvorschläge verteilt werden.

Wer am 11. September nicht ins Wahllokal gehen kann, hat die Möglichkeit, bis Freitag, 9. September, um 13 Uhr Briefwahl zu beantragen. Die Unterlagen mit den Informationen zur richtigen Handhabung sind in der jeweiligen Gemeinde und bei der Samtgemeinde Harpstedt erhältlich. Dabei besteht auch die Möglichkeit, die Stimmen direkt im Verwaltungsgebäude abzugeben und die Unterlagen gleich dort zu lassen. 

„Wichtig ist, dass der Wahlbrief spätestens am Wahlsonntag, 18 Uhr, wieder bei der Gemeinde oder Samtgemeindeverwaltung ist. Dort werden die Stimmen ausgezählt, und nur rechtzeitig vorliegende Briefwahlunterlagen fließen in das Ergebnis ein“, erklären die Wahlleitungen. Gute Gründe also, sich rechtzeitig Gedanken über die Stimmabgabe zu machen.

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