Erstes Projekt am Kornweg, dann folgen Häuser an der Heidloge

Sozialer Wohnungsbau: Bald erfolgt erster Spatenstich

Am Kornweg sollen zwölf Wohneinheiten gebaut werden. Der Baustart steht kurz bevor.

Wildeshausen - Von Dierk Rohdenburg. Zwei Projekte für sozialen Wohnungsbau starten in den kommenden Wochen in Wildeshausen. Weitere sind in Planung. Der Bedarf ist offenbar sehr groß, denn die GSG Oldenburg, die zwei Wohnprojekte in der Kreisstadt realisiert, hat bereits einige Bewerbungen vorliegen, obwohl eine Fertigstellung der Wohnungen frühestens in einem Jahr erfolgen kann.

Horst Kache, technischer Leiter bei der GSG, berichtet, dass das erste geplante Wohnprojekt am Kornweg in Wildeshausen noch in diesem Monat begonnen wird. Dort sind zwölf Wohneinheiten mit einer Fläche von insgesamt 720 Quadratmetern geplant. Es handelt sich um barrierearme Wohnungen, die gefördert werden und dann als Mietobjekte zur Verfügung stehen. „Die Fertigstellung planen wir innerhalb der kommenden zwölf Monate“, so Kache.

Deutlich größer wird das Projekt der GSG an der Heidloge, wo die Gesellschaft ein 7 215 Quadratmeter großes Grundstück vom Landkreis erworben hat. Dort sollen 57 Wohnungen mit einer Gesamtfläche von 3 522 Quadratmetern, verteilt auf drei Objekte, gebaut werden. Start der Baumaßnahme ist Ende September.

Die GSG plant dieses Projekt zusammen mit dem „Ambulanten Wohnen“ der Gemeinnützigen Werkstätten. Da gerade Menschen mit Assistenzbedarf dringend Wohnraum in Wildeshausen suchen, sind diese Appartements ideal für sie. Aus diesem Grund gibt es auch schon Bewerber, die sich unter anderem im Büro der GSG an der Huntestraße gemeldet haben.

Ziel der Gesellschaft ist es, den Immobilienbestand nach Fertigstellung im eigenen Besitz zu halten. Nur über die langfristige Vermietung kann die Gesellschaft mit Gewinn arbeiten. Die Baumaßnahmen werden durch die N-Bank des Landes gefördert. Bedingung ist jedoch, dass die Miete nicht über 5,60 Euro für den Quadratmeter steigt. Daran zeigt sich aber auch, dass es sich nicht um Schlichtbauten handelt, wie oft vermutet wird. Es handelt sich vielmehr um normalen Wohnungsbau, der nur deshalb für Geringverdiener bezahlbar wird, weil es eine staatliche Unterstützung für die Errichtung gibt.

Weitere Projekte sind derzeit in Wildeshausen in der Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme an der Straße „Am Rapsacker“ geplant. Dort möchte die Siedlungsgenossenschaft Wildeshausen bauen. Am Lehmkuhlenweg hat die VR Immobilien ein großes Grundstück neben der Raiffeisen-Warengenossenschaft und dem Friedhof erworben und plant dort sozialen Wohnungsbau.

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