Während des Weihnachtsmarktes könnten aber Scheinwerfer installiert werden

Rathausbeleuchtung bleibt diesmal ausgeschaltet

Die Beleuchtung des Rathauses gehört der Vergangenheit an. Möglicherweise gibt es bald eine neue Illumination. - Foto: Andrea Lehmkuhl, Bildarchiv der Stadt Wildeshausen.

Wildeshausen - Die Vorbereitungen für den Wildeshauser Weihnachtsmarkt laufen auf Hochtouren. Vom 9. bis zum 22. Dezember lädt unter der Regie der heimischen Gastronomie ein idyllisches Dorf auf den Marktplatz ein. Aller Voraussicht nach wird das historische Rathaus aber nur durch Scheinwerfer illuminiert, da die bisherige Beleuchtung wegen des Denkmalschutzes abgebaut wurde.

Es gibt zudem noch eine Änderung: Ursprünglich sollte der Weihnachtsmarkt nur bis zum 18. Dezember öffnen. Damit in der Woche vor Weihnachten aber noch Gelegenheit zum gemütlichen Beisammensein ist, wird die Gastronomierunde den Markt bis zum 22. Dezember verlängern.

Insgesamt 150 Tannen und Holzdekorationen wie Baumstammlampen oder Futterkrippen und jede Menge Hackschnitzel verleihen dann dem Weihnachtsmarkt einen besonderen Charme. „Es soll ein zur historischen Stadt passendes, gemütliches Ambiente geschaffen werden. Nur so kann sich eine Stadt wie Wildeshausen gegenüber den Weihnachtsmärkten in den Großstädten behaupten“, sagt Frank Stauga als Sprecher der Gastronomie.

Wie in den Vorjahren wird der Weihnachtsmarkt am Startwochenende vom 9. bis zum 11. Dezember bis zur Alexanderkirche mit Kunsthandwerkern oder Vereinen und Einrichtungen aus der Region erweitert. Auf der Wiese vor der Kirche bauen die Fogelvreien wieder einen mittelalterlichen Markt auf. Die Veranstaltung wird am Freitag um 17 Uhr mit einem Gottesdienst in der Alexanderkirche eingeleitet und um 18 Uhr offiziell eröffnet. Die Wildeshauser Geschäfte unterstützen den Start des Marktes mit einer langen Shoppingnacht bis 21 Uhr. Zudem haben die Geschäfte an den Adventssamstagen jeweils bis 18 Uhr geöffnet.

Was die Rathausbeleuchtung betrifft, stieß das Konzept einer ganzjährigen Illumination bei der Denkmalschutzbehörde auf Kritik. Nun wartet das Bauamt des Landkreises auf eine Simuation der Beleuchtung durch die beauftragte Fachfirma. Bis Ende des Monats soll es eine Lösung geben, hofft die Stadtverwaltung. Somit dürfte das Rathaus beim offiziellen Start der Weihnachtsbeleuchtung in der Stadt am 21. November im Dunkeln liegen. Stauga plant jedoch, das Gebäude zumindest während des Weihnachtsmarktes in ein warmes Licht zu tauchen. Die Strahler würden möglicherweise von den Hütten auf das Rathaus gerichtet werden. Sollte das Konzept einer ganzjährigen Beleuchtung doch noch überzeugen, wäre immerhin das Geld schno vorhanden. Die Finanzierung durch den Handels- und Gewerbeverein sowie das Citymanagement ist gesichert. - dr

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