Rassekaninchenzuchtverein I 102 stellt 131 Tiere zur Schau

Stadtehrenpreis für Heinz-Dieter Wellmann

Eröffnung und Ehrungen: Kurt Oltmanns, Guido und Christina Wilke, Heinz-Dieter Wellmann, Heiko Würdemann, Jens Kuraschinski, Erika Albrecht, Christel Zießler, Bernd Wellmann und Ute Ziemann (von link). - Foto: Nosthoff

Wildeshausen - Von Anja Nosthoff. „Sie brauchen unbedingt Kontakte zu Artgenossen, sehr viel Bewegung und abwechslungsreiche Nahrung.“ Diese Informationen über Kaninchen hatte Dötlingens stellvertretende Bürgermeisterin Ute Ziemann anlässlich ihres Besuches der Ausstellung des Rassekaninchenzuchtvereins I 102 Wildeshausen am Sonnabend im Internet nachgelesen. In dieser Hinsicht stellte sie fest, dass Kaninchen ganz ähnliche Grundbedürfnisse hätten wie sie selbst. Kinder, die sich ein solches Tier wünschen, sollten sich zuvor also schon ausreichend Gedanken machen, wie es zu versorgen sei.

In dieser Hinsicht konnten die Experten des Vereins während der zweitägigen Ausstellung am Wochenende im Autohaus Wilke in der Kreisstadt allen Interessierten wertvolle Tipps geben. Schließlich wissen sie, oft aus jahre- oder sogar jahrzehntelanger Erfahrung, was die Tiere brauchen und wie ihr Verhalten zu deuten ist.

Jens Kuraschinski, Bürgermeister der Stadt Wildeshausen und Schirmherr der Ausstellung, interessierte sich dafür, welches Alter Kaninchen erreichen könnten. Vom Vereinsvorsitzenden Kurt Oltmanns erfuhr er einerseits, dass sie mitunter bis zum Alter von vier oder fünf Jahren für die Zucht eingesetzt werden können, andererseits, dass die Tiere im Alter von bis zu sechs Monaten als Jungtiere ausgestellt werden – alle anderen als Alttiere. „Also ist ein Jahr für Kaninchen schon eine stattliche Zahl“, stellte Kuraschinski fest. Er selbst wundere sich immer, wie schnell so ein Jahr vorübergehe. Bereits zum dritten Mal hatte er die Schirmherrschaft über die Veranstaltung übernommen.

Auch die stellvertretende Landrätin Christel Zießler freute sich, wieder zu Gast zu sein: „Es ist toll, dass in diesem Rahmen der Öffentlichkeit die Vielfalt der Kaninchenrassen präsentiert wird.“ Wohl um die 400 Rassen gebe es, 19 davon waren unter den 131 Tieren in der Fahrzeug-Präsentationshalle ausgestellten Tieren vertreten.

Lobende Worte für die Züchter und Ausrichter fand ebenso Heiko Würdemann, stellvertretender Vorsitzender des Kaninchenzüchter-Kreisverbandes Oldenburg-Nord: „Ihr habt hier wirklich Top-Tiere in eurer Ausstellung, ganz hervorragend. Sicherlich werden wir viele während der Kreisschau wiederfinden.“ Für das Gelingen der Ausstellung hätten Oltmanns und sein Team wieder „alle Register“ gezogen – inklusive Tombola, Kuchentresen und Hallendekoration.

Oltmanns selbst bedankte sich noch einmal bei Christina und Guido Wilke. „Viel Arbeit steckt stets sowohl seitens des Autohauses als auchder Kaninchenzüchter in der Vorbereitung der Ausstellung“, so der Vorsitzende.

Bereits am Freitag wurden die Tiere bewertet. Würdemann hatte jedoch noch eine besondere Ehrung vorzunehmen: Im Namen des Landesverbandes Weser-Ems überreichte er Erika Albrecht für 40-jährige Vereinsmitgliedschaft und besondere Verdienste auf dem Gebiet der Rassekaninchenzucht die Goldene Ehrennadel.

Der Stadtehrenpreis für die sechs besten Tiere eines Züchters ging an Heinz-Dieter Wellmann, der mit 385 Punkten für alle seiner ausgestellten „Großchinchilla“ ebenfalls Vize-Vereinsmeister wurde und dem Vereinsmeister Kurt Oltmanns, der 386 Punkte für seine „Hellen Großsilber“ erhielt, damit auf dem Fuß folgte.

Das beste Jungtier konnte Bernd Wellmann mit einem „Deilenaar“ vorweisen. Die beste Jungtiergruppe stellte dagegen Franz Varnhorn mit seinen „Weißen Riesen“. Das beste Tier der Schau kam wiederum von Kurt Oltmanns. Die Ehrenpreise des Landesverbandes gingen an Heinz-Dieter Wellmann und Josef Hammersen. Die Kreisverbandsehrenpreise erhielten Wilfried Thölking sowie Heike und Gerold Harms. Auch die besten Tiere der Gastaussteller vom Nachbarverein I 90 Goldenstedt wurden honoriert. Die „Mecklenburger Schecken“ von Helmut Langfermann wurden als beste Zuchtgruppe unter den Gastausstellern ausgezeichnet. Ein Tier dieser Gruppe erhielt ebenfalls den Preis für die Kategorie „Bestes Tier der Gastaussteller“.

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