Es fehlt ein Ansprechpartner mit Praxisnähe / Auch

Paten wünschen sich Integrationsbeauftragten in Wildeshausen

Bürgermeister Jens Kuraschinski war zu Besuch bei den Paten. Er informierte sich über die Arbeit und nahm einige Fragen mit auf den Weg.

Wildeshausen - Die große Flüchtlingswelle ist im Landkreis Oldenburg und damit auch in Wildeshausen abgeebbt. Das ändert nichts daran, dass hier viele Geflüchtete leben und integriert werden sollen. Paten unterstützen sie kontinuierlich dabei und wünschen sich mehr Unterstützung bei ihrer ehrenamtlichen Arbeit.

Im Rahmen eines Treffens mit Bürgermeister Jens Kuraschinski wollten sie nun wissen, ob es zeitnah einen Integrationsbeauftragten der Stadt Wildeshausen geben wird. Bei Aufenthalten in diversen Ämtern der Stadt zeige sich die Notwendigkeit, einen Ansprechpartner in der Verwaltung zu haben, der in der Lage sei, Fachwissen mit Praxisnähe und Koordinationsvermögen rund um die Netzwerksituation für Geflüchtete zu verbinden.

Die Paten berichteten über ihre tägliche Arbeit und Probleme, die auftreten können. „Neben den dringend benötigten Dolmetscherhilfen in medizinischen und bürokratischen Situationen brauchen wir für einige der neuen Mitbürger, die noch nicht so gut Deutsch sprechen können, dringend auch Sprachmittlerhilfen in Alltagssituationen“, betonten Wolfram Persikowski und Eva Wessel.

„Integration braucht Kommunikation und Begegnung. Die neuen Mitbürger möchten ihre frischen Deutschkenntnisse im Alltag erproben“, sind sich Kristiane Helter und Uta Barth, Mitbegründerinnen der Initiative „Willkommen in Wildeshausen“, sicher. „Viele der zu uns geflüchteten Menschen wünschen sich jemanden aus Wildeshausen, der sich in der Woche Zeit zum Kennenlernen nimmt“, ergänzen die Flüchtlingssozialarbeiterinnen Julia Gunder und Nizmiye Acar. Interessierte melden sich bei der Freiwilligenagentur „mischMIT!“.

Abschließend trugen die Paten eine weitere Bitte an den Bürgermeister heran. Sie wünschen sich eine aktualisierte Informationsmöglichkeit für Bürger zum Themenbereich Flüchtlingshilfe.

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