„Tag des offenen Denkmals“ am 11. September 

Die Orgel darf erkundet und sogar gespielt werden

Programm vorgestellt: Die ehemailige Taufkapelle der St.-Peter-Kirche steht unter Denkmalschutz. Auch sie kann während der Führung besichtigt werden. Sie dient heute unter anderem der Kinderkirche und als Raum der Stille fürs Beten. - Foto: Dejo

Wildeshausen - Von Joachim Decker. Ob die Alexanderkirche mit Sakristei, die St.-Peter-Kirche, die Privatbrauerei Bannas oder das Brennereimuseum – in der Kreisstadt gibt es am „Tag des offenen Denkmals“ am Sonntag, 11. September, wieder einiges zu erfahren und zu sehen. Gestern haben Vertreter des Verkehrsvereins, des Bürger- und Geschichtsvereins sowie der Alexanderkirche das umfangreiche Programm vorgestellt.

„Das Motto dieses bundesweiten Aktionstages lautet in diesem Jahr ,Gemeinsam Denkmale erhalten‘. Ich bin froh, dass auch wir mit einigen Angeboten wieder dabei sind“, so die Leiterin des Verkehrsbüros, Claudia Olberding. Dieser Tag sei in den vergangenen Jahren stets sehr gut angenommen worden.

Für die Alexanderkirche erklärte Wiltrud Stanszus, dass das Gotteshaus von 10 bis 18 Uhr geöffnet sei. Von 11.30 bis 17 Uhr gebe es laufend Führungen. Während Küster Wolfgang Jöllenbeck die erste übernehme, seien die Gästeführerinnen für die weiteren zuständig. Um 13.30 und 15.30 Uhr führen Petra Ostermeier und Karola Müller zudem durch die Sakristei.

„Um 15 Uhr lädt Kantor Ralf Grössler auf die Orgelempore ein. Das ist für die Gäste immer besonders spannend, weil sie auch selbst einmal die Orgel spielen und erkunden dürfen. Die Empore ist stets voll“, so Stanszus.

Ab 16 Uhr gibt es eine spezielle Führung durch den Bibelgarten, wo außerdem im Fachwerkhaus eine Kunstausstellung von Sigrun Münch geboten wird. Im Eingangsbereich der Kirche ist der Orgelförderverein vertreten, der über den Neubau und das Freilegen der Rosette berichten möchte. „Ich denke mal, dass an diesem Tag auch das Spendenbarometer zum ersten Mal zum Einsatz kommt“, betont Stanszus.

Der Bürger- und Geschichtsverein ist mit einem Info-Stand im Remter vertreten. „Wir stellen dort die Geschichte der Familie sowie der Villa Knagge vor“, so Eva-Maria Ameskamp. Es solle aufgezeigt werden, was für einen Schatz die Stadt mit diesem Anwesen habe: „Es muss dort dringend etwas gemacht werden, wenn wir diesen Schatz nicht verlieren wollen.“ Das Thema „Villa Knagge“ passe zweifelsohne sehr gut zum Motto des Tages.

Das „Sonntagscafé“ im Remter ist von 11 bis 16 Uhr geöffnet. „Wir wären sehr dankbar, wenn es einige Bürger gäbe, die im Café aushelfen oder einen Kuchen spenden. Diese sollten sich umgehend beim Küster melden“, sagt Stanszus.

Die St.-Peter-Kirche ist von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Um 16.30 Uhr bietet Karola Müller dort eine Führung an, die auch in die ehemalige Taufkapelle führt. „Wegen den seltenen Glasbausteinen steht die Kapelle, die 1962 errichtet wurde, unter Denkmalschutz“, so Müller. Um 11.15 Uhr beginnt zudem rund um die Kirche das Pfarrfest.

Zum Tag der offenen Tür lädt Thomas Bannas an diesem Tag in seine Privatbrauerei an der Lohmühle ein. Neben einem Einblick in das Gebäude und das traditionelle Brauen, gibt es auch Musik: Der Wildeshauser Ludger Jüchter und sein Partner kommen als „A!NA“ (Alles! Nur Akustisch) und spielen sich durch die Jahrzehnte/-hunderte. Führungen werden um 11.30, 13.30 und 15.30 Uhr angeboten.

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