Investor: Bewohner sollen sich wohlfühlen

Hunderte Neugierige besichtigen „Wohnpark an der Hunte“

Dora Steinbach (84) informierte sich über das Wohnheim an der Hunte. - Foto: Rollié

Wildeshausen - Mit so einer riesen Resonanz zum Tag der offenen Tür im „Wohnpark an der Hunte“ hatten die Hausherren wohl nicht gerechnet. Hunderte Besucher strömten am Sonnabend in die Seniorenresidenz, um sich ein Bild von der Einrichtung und ihren Angeboten zu machen.

Ob Jung oder Alt, gesund oder mit Handicap, Kinder oder Enkelkinder – alle wollten sehen, welche Möglichkeiten es gibt. Die Gäste konnten bei Führungen oder dem eigenen Entdeckertrieb folgend, den Pflegetrakt, die Tagespflege und die Appartements des betreuten Wohnens unter die Lupe nehmen. 

Einige staunten nicht schlecht, als sie Dinge wie eine Wellnessbadewanne fanden. Informiert wurde, dass die Küche im Bereich Pflegewohnen Öffnungszeiten von 7 bis 20 Uhr hat und zwischendurch Snacks anbietet. Zudem bieten Terrassen und Balkone einen tollen Ausblick auf die Hunte.

„Auch die Mieter des betreuten Wohnens können diese Vorzüge gegen einen Aufpreis nutzen“, so Einrichtungsleiterin Anja Jensing. „Wir sind eine ,All inclusive Anlage plus Pflege‘“, fasste sie das Angebot augenzwinkernd zusammen.

Die Tagespflege heißt Menschen willkommen, die unterschiedliche Bedürfnisse haben. „Wir bieten gemeinsames Frühstück und Mittagessen, Spiele und Singen an oder machen mit den Herrschaften Erinnerungstraining und Gymnastik. Wir stellen uns auf jeden individuell ein“, erklärte Jennifer Franz ihre Abteilung.

Spätestens im Flur zu den Appartements wird klar, dass die Einrichtung mit Geschmack und Experimentierfreude eingerichtet wurde. Wischtechnik in Gold, knallig grüne Treppe, Industrieböden und eine Designerlampe an der Decke. „Es sollte einfach schick sein und nicht nur quadratisch, praktisch, gut“, erzählte Meike Clasen die Frau des Eigentümers. „Die Flure sind breiter als der Standard, und die Zimmer sind deutlich größer. Wir haben sogar Ehepaarzimmer“, fügte sie hinzu.

„Wir wollten eine Einrichtung schaffen, in der sich die Bewohner wohlfühlen und das Personal Spaß bei der Arbeit hat. Ich glaube, das haben wir geschafft“ erklärte Investor Friedhelm Clasen sein Projekt. - cr

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