„Line Six“-Musik

Feuerfete : „Noch besser als Gildefest“

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Beste Stimmung herrschte am Sonnabend unter den Partygästen der Feuerfete, die die Freiwillige Feuerwehr Wildeshausen zum 18. Mal in der Widukindhalle ausrichtete. 

Wildeshausen - Von Anja Nosthoff. Ein Termin ist aus dem Partykalender für Wildeshausen und Umgebung nicht mehr wegzudenken: Seit mittlerweile 18 Jahren veranstaltet die Freiwillige Feuerwehr Wildeshausen im Herbst ihre Feuerfete. Dafür zog es am Sonnabend nicht nur unzählige Wildeshauser, sondern auch Feierlustige aus der näheren und weiteren Umgebung in die Widukindhalle. Wieder einmal hatten dort jüngere und ältere Generationen gemeinsam ihren Spaß und tanzten vom späten Abend bis in die Morgenstunden hinein ausgelassen zur Musik der Partyband „Line Six“.

Die Tanzfläche füllte sich ab 23 Uhr zusehends: Ob beim Freestyle oder beim Partnertanz – die Partygäste feierten ausgelassen.

„Die Feuerfete ist mittlerweile fast noch besser als das Gildefest“, zog eine Wildeshauserin, die die Party gemeinsam mit einer Freundin besuchte, ein höchst zufriedenes Fazit. Die Freundinnen ergänzten, dass in Wildeshausen ruhig noch mehr für die Ü30-Generation angeboten werden könnte. „Feuerfete, Gildefest und die Nacht der Musik – das sind Termine, an denen wir gerne los gehen“, erzählten die beiden. Lobens- und lohnenswert finden die beiden auch die Partyveranstaltungen, die ab und zu auf dem Marktplatz ausgerichtet werden – wie beispielsweise der Tanz in den Mai oder die Sommerparty mit Live-Musik.

Entspannt und gemütlich

Im Vergleich zum Gildefest ist die Feuerfete natürlich um einige Nummern kleiner – und vielleicht gerade deshalb noch eine Spur entspannter und gemütlicher. Die Partygäste kamen nicht mit hohen Erwartungen in die Widukindhalle, sondern einfach in allerbester Feierlaune. Wie so oft füllten sich erst einmal die Plätze an den Theken, bevor dann auch auf der Tanzfläche so richtig die Post abging. Einige junge Leute tanzten bereits gegen 23 Uhr ausgelassen zu Hits aus jüngerer Zeit – wie dem Hip-Hop-Klassiker „Hamma“ von Culcha Candela. Während die Mädels beim Tanzen den aktiveren Part übernahmen, konzentrierten sich die Jungs erst einmal darauf, cool auszusehen.

Dann aber – zur nächsten Disco-Fox-tanzbaren Schlagerphase – wurde die Tanzfläche mit einem Mal richtig voll. Ob beim Freestyle oder beim Partnertanz: Die Tänzer verausgabten sich gut gelaunt, die Luft in der Turnhalle wurde spürbar wärmer und der Geräuschpegel stieg, denn bei den bekannten Texten sang fast jeder mit. Und die Halle füllte sich weiter zunehmend: Auch nach Mitternacht begehrten noch zahlreiche Partygäste Einlass.

Feuerfete in Wildeshausen

„Wir sind gerade erst gekommen“, erklärte eine junge Brettorferin, die auf Empfehlung einiger Freunde zum ersten Mal die Feuerfete besuchte. Die jungen Leute der bunt gemischten Gruppe kamen aus Wildeshausen, Cloppenburg, Brettorf und Aschenstedt. Als „Wiederholungstäter“ outeten sich zwei junge Männer aus Beckeln und Bassum. „Zur Feuerfete sind wir eigentlich immer hier. Die Stimmung ist toll – und wir unterstützen gerne die Feuerwehr-Jugend hier“, erklärten die beiden schmunzelnd. „Natürlich besuchen wir auch sonst gerne die attraktive Innenstadt von Wildeshausen – und kommen nicht zuletzt zum Gildefest hierher“, versicherten sie.

Auch die Wildeshauser Prominenz aus Feuerwehr und Stadtverwaltung ließ sich die zünftige Party nicht entgehen. So traf man Bürgermeister Jens Kuraschinski an der Theke mit dem stellvertretenden Ortsbrandmeister Conrad Kramer ins Gespräch vertieft. Auch Stadtbrandmeister Helmut Müller und Ortsbrandmeister Hermann Cordes genossen die Partyatmosphäre.

Wie der Feuerwehrverein und Veranstaltungswirt Ulf Thiemann bereits im Vorhinein versprochen hatten, sorgten mehrere Theken die ganze Nacht lang für ausreichend Nachschub an „Löschwasser“. Von der erhöhten Cocktailbar aus hatte man einen guten Überblick über die „Partygemeinde“. Mit dem Erlös der Feuerfete fördert der Feuerwehrverein die Arbeit der ehrenamtlichen Brandschützer und der Jugendfeuerwehr. In den vergangenen Jahren wurden bereits mehrere tausend Euro in zusätzliche Ausrüstung und in die Jugendarbeit gesteckt.

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