Diskothek „Fun Factory“ hat neuen Besitzer und möchte „erwachsener“ werden

„Wir wollen kein Kinderladen mehr sein“

„Prince Kay One“ war vor einem Jahr in der „Fun Factory“.
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„Prince Kay One“ war vor einem Jahr in der „Fun Factory“.

Wildeshausen - Von Dierk Rohdenburg. Die Wildeshauser Diskothek „Fun Factory“ hat einen neuen Besitzer. Mit Rejhan Muric, der unter anderem das „Retro“ in Delmenhorst und das „Studio 6“ in Hannover betreibt, will die Disco „erwachsener“ werden und verabschiedet sich von „Mallorca-Partys“ und anderen Teenie-Events.

Muric hat die Anteile von Thorsten Bruns erworben, der unter anderem in der Kreisstadt die „Brasserie“ und den „Franziskaner“ betreibt. Der nun ehemalige Besitzer hatte die Disco vor gut drei Jahren komplett umgebaut und ab dem 30. September einen Versuch gestartet, nur noch Publikum ab 18 Jahren einzulassen sowie das Niveau der Abende anzuheben. Das Unterfangen misslang schon in den ersten Wochen, so dass es nach zwei Monaten wieder Wodka-Mixgetränke zu Kampfpreisen und Motto-Partys mit schlüpfrigen Themen gab.

„Da hätte man einen längeren Atem haben müssen“, findet Michèl Pfeiffer vom Event-Management, der sich sicher ist, mit dem neuen Besitzer das neue Konzept mit mehr Ruhe und nachhaltiger umsetzen zu können.

Ab dem 8. November ist die „Fun Factory“ sonnabends nur noch für Besucher ab 18 Jahren geöffnet. „Am Freitag bleiben wir allerdings erst einmal bei 16 Jahren Mindestalter“, so Pfeiffer. Mehr dazu morgen in der WZ.

dr

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