Begehung durch den Landkreis zeigt nach wie vor einige Missstände auf

Campingplatz Aumühle – eine unendliche Geschichte

Fest Bauten sind nicht zulässig, sie müssen entfernt werden.
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Fest Bauten sind nicht zulässig, sie müssen entfernt werden.

Wildeshausen - Von Joachim Decker. Langsam aber sicher entwickelt sich das Thema „Campingplatz Aumühle“ zu einer unendlichen Geschichte. Das aber will der Landkreis verhindern. Er macht Druck auf den Betreiber, jetzt endlich die baulichen Missstände zu beseitigen und den Rückbau einiger Parzellen voranzutreiben.

Im Rahmen einer erneuten Begehung durch Mitglieder des Bau- und Abfallamtes der Kreisverwaltung wurde eindeutig festgestellt, dass noch hinreichend Bedarf besteht, einige Parzellen zurückzubauen. „Es ist durchaus möglich, dass sich die Mieter wehren oder weigern, zurückzubauen. Aber unser Ansprechpartner ist nun einmal ganz klar der Betreiber, und der ist in der Pflicht, die Maßnahmen durchzuführen, um für die Beseitigung der Mängel zu sorgen“, sagte Landkreis-Pressesprecher Oliver Galeotti auf Nachfrage.

Nach wie vor handelt es sich bei den Beanstandungen um feste Bauten, die auf dem Platz ohne Genehmigung errichtet wurden. „Die Campingplatzverordnung sagt ganz klar aus, dass alles, was auf der Parzelle steht, jederzeit mobil zu bewegen sein muss“, so Galeotti. Das aber sei auf einigen Flächen bei Weitem nicht der Fall: „Wenn jemand zum Beispiel seinen Wohnwagen mit einem festen Holzbau versehen hat, so ist der Wagen nicht mehr zu bewegen. Ebenso sieht es auch Holzhäusern aus, die errichtet wurden. Solche Bauten dürfen einfach nicht vorhanden sein.“

Die Stadt Wildeshausen habe sich ganz klar so positioniert, das Gelände weiterhin als Campingplatz und nicht als Wochenendgebiet zu deklarieren. Und das schon vor einiger Zeit. „Ansonsten wären diese Bauten kein Problem“, betont Galeotti.

Der Landkreis sei nun in der Pflicht, den Rückbau zu forcieren. „Wir haben dem Betreiber nun natürlich kein festes Datum vorgegeben, aber Fakt ist, dass jetzt möglichst schnell etwas geschehen muss“, berichtet Galeotti. Ansonsten könne es zu Zwangsmitteln wie Zwangsgeld kommen: „Letzte Maßnahme wäre dann, dass der Landkreis den Abriss verfügt.“

Das hieße dann sicherlich, dass die Bagger auf dem Campingplatz anrücken. Allerdings ist der Landkreis zuversichtlich, dass nun alles auf normalem Wege vonstatten geht. Wenn auch mit reichlich Verspätung, denn das Thema beschäftigt die Verantwortlichen schon seit etwa zwei Jahren.

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