Stellvertretender Leiter an der Hauptschule

Andreas Everinghoff neuer Konrektor

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Schülervertreterin Roshin Kameran, Hans Ufferfilge, Dorit Hielscher, Elternvertreterin Sylvia Tempel sowie Personalrätin Rebecca Krenke (v.l) gratulierten Andreas Everinghoff (M.).

Wildeshausen - Die Hauptschule in Wildeshausen hat einen neuen Konrektor, nachdem Bernard Werner vor den Sommerferien in den Ruhestand gegangen war. Mit Dr. Andreas Everinghoff ist aber kein neuer Pädgoge in die stellvertretende Schulleitung aufgerückt, denn der 44-Jährige ist bereits seit dem Jahr 2008 in der Hauptschule tätig.

Als sich Everinghoff damals aus Paderborn kommend in Wildeshausen als Lehrer bewarb, so erinnerte sich Schulleiterin Dorit Hielscher am Montag im Rahmen der Gesamtkonferenz, sei man sich nicht so sicher gewesen, ob man ihn tatsächlich nehmen solle. Das lag keineswegs an einer fehlenden Eignung für den Job, sondern mehr darin begründet, dass die Schulleitung die Befürchtung hatte, der Neue würde schon bald wieder gehen.

„Wir haben uns glücklicherweise getäuscht“, so Hielscher. Eineinhalb Jahre sei der neue Kollege zwischen Wildeshausen und Paderborn gependelt. Dann habe er zusammen mit seiner Frau beschlossen, in die Kreisstadt zu ziehen. „Mit dem Kauf eines Eigenheims deutete sich an, dass er sich längerfristig für Wildeshausen entschieden hat“, erklärte Hielscher, die darauf verwies, dass Everinghoff im Rahmen seiner abgeschlossenen Ausbildung bei der Post einige Kenntnisse in der Berufsvorbereitung erlangt habe. „Ebenso kennt er sich mit dem Einsatz von Medien im Unterricht aus, da er über dieses Thema promiert hat“, betonte Hielscher. „Den Kontakt zur Uni hat er stets aufrechterhalten. Erst über mehrere Jahre durch seine Lehrtätigkeit an der Universität in Paderborn, später durch seine Mitarbeit an der Universität Vechta. Hier hat er mit Blick auf die theoretische Ausbildung eine enge Verknüpfung zwischen Schule und Uni mit initiiert.“

An der Schule gab sich Everinghoff schon früh nicht mit der normalen Lehrtätigkeit zufrieden. Er war Mitglied der Steuergruppe, gründete den „fair(n)e Laden“ und arbeitet im Förderverein mit. Bei Schülern und Kollegen wird seine Hilfsbereitschaft und Zuverlässigkeit geschätzt.

„Die Hauptschule in Wildeshausen ist hervorragend aufgestellt“, betonte Stadt-Fachbereichsleiter Hans Ufferfilge. „Das merkt man auch an der Größe.“ Und zu Everinghoff gerichtet sagte er: „Wenn Sie genauso unkompliziert sind wie ihre Schulleitung, dann läuft es in Zukunft gut.“ Die Stadt habe ein großes Interesse daran, dass es der Hauptschule gut gehe. Deshalb sei er auch froh, dass endlich mit der Fassadensanierung und der Erweiterung begonnen worden sei. „Es wird nicht nur schöner, sondern auch größer“, kündigte Ufferfilge an.

Everinghoff gab zu, ganz zu Beginn sehr genau überlegt zu haben, ob er nach Wildeshausen gehen wolle. Mittlerweile sei er mit der Entscheidung sehr glücklich. „Als Skandinavien-Fans sind meine Frau und ich dem Norden ein ganzes Stück nähergekommen, aber auch die Umgebung hier ist sehr schön“, führte er aus. Die Hauptschule in Wildeshausen habe sehr viele positive Aspekte. Einer der wichtigsten sei es aber, dass „wir uns hier viel Zeit für die Belange der Schüler nehmen“. 

 dr

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