Mehr als 350 motorisierte Schätzchen beim Opel-Treffen in Wildeshausen / Preise für Tuning

„Wer braucht schon einen Kofferraum?“

Opel, so weit das Auge reichte: Gleich mit 40 Autos war der Opel MSC Essen angereist.

Wildeshausen - (msi) Chromblitzende Karossen, filigrane Airbrush-Designs und wummernde Bässe: Das sechste internationale Opeltreffen am Wochenende war für Autoliebhaber eine echte Augenweide.

„Wir haben bis jetzt mehr als 350 Fahrzeuge hier“, freute sich am Sonnabend Mitorganisator Andreas Krüger vom Club „Die Dritte Generation“ aus Wildeshausen. Der Wildeshauser Club hatte das Treffen gemeinsam mit dem Club „Opelfreunde Südoldenburg“ auf die Beine gestellt. „Zum ersten Mal ist das Treffen in Wildeshausen“, verriet Krüger. Und viele Bürger nutzten die trockene Witterung und schlenderten durch die langen Reihen der Fahrzeuge.

Im Gewerbegebiet an der Benzstraße hatten die Opelfreunde ihre Zelte aufgeschlagen und ihre Wagen ausgestellt. Der viel belächelte Manta war ebenso zu sehen wie Kadett, Ascona, Vectra oder Corsa. Auch ein alter Rekord und ein fast ebenso alter Kadett hatten den Weg nach Wildeshausen gefunden. Zu sehen waren auch einige alte Opel-Blitz-Feuerwehrfahrzeuge.

„Die Teilnehmer kommen aus der gesamten Bundesrepublik und dem benachbarten Ausland“, wusste Krüger. Auch aus Dänemark und Österreich reisten Opelfahrer an. Als größter Club war der „Opel MSC Essen“ mit 40 Fahrzeugen vertreten.

Von der Krise um den traditionsreichen deutschen Autobauer war während des Treffens nichts zu spüren. Die Fans der Marke mit dem Blitz im Emblem hegen und pflegen ihr Schätzchen. So wie Christian Jahnke aus Leverkusen. Er fährt seit 2006 einen Vectra i500, Baujahr 1999. „Das war eine Sonderserie, die von Irmscher getunt wurde“, berichtete Jahnke. Neben einer optischen Aufwertung mit Spoilern und Schwellern steigerte sich auch die Leistungsfähigkeit des Motors. „Der Wagen hat jetzt 194 PS“, erklärte der Fahrer, öffnete die Motorhaube und präsentierte das Antriebsaggregat den Wertungsrichtern, die die Autos in Augenschein nahmen. „Wir bewerten den Allgemeinzustand, den Zustand der Lackierung, der Innenausstattung und des Motorraums. Daneben begutachten wir den Kofferraum und die Musikanlage“, erläuterte Krüger die Wertungsrichtlinien, die für alle Autos galten. Bei einigen Spezialkategorien wurden zum Beispiel das schönste Airbrush oder die beste Multimediaanlage gewertet. Denn wer etwas auf seinen Opel hält, baut nicht nur ein schlichtes Autoradio ein. „Hier sind einige dabei, die haben DVD-Player mit mehreren Monitoren im Wagen oder Spielekonsolen und viele Lautsprecher“, schilderte Krüger. So wie einer der Opelfans, dessen Kofferraum vollgepackt mit Lautsprechern war. Sie erzeugten natürlich einem richtigen „Wumms“. „Wer braucht schon einen Kofferraum?“, kommentierte der Fahrer die Frage nach den Staumöglichkeiten.

Gestern Mittag brachen die Opelfans Richtung Heimat auf. Bis zum nächsten Treffen der Opelfamilie – irgendwo in Deutschland.

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