651 Kinder mit Behinderung erleben gelungenen Auftakt in Wardenburg

Rekordbeteiligung beim „Sportivationstag“

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Volle Konzentration beim Weitwurf: 491 Schüler legten die Prüfungen zum Erwerb des Sportabzeichens ab.

Wardenburg - Von Karsten Tenbrink. Mehr als 1100 Besucher sorgten am Dienstag auf dem Sportplatz „Am Everkamp“ in Wardenburg für regen Betrieb: Zum siebten Mal stand dort der „Sportivationstag“ für Kinder mit Behinderung auf dem Programm.

Wardenburg war der erste von landesweit insgesamt neun Orten, an denen das Sport- und Spielfest in diesem Jahr angeboten wird. Und zum Auftakt konnte Organisationsleiter Robert Langner gleich einen Teilnehmerrekord vermelden: 651 junge Sportler hatten sich angemeldet. 491 von ihnen hatten sich vorgenommen, die Prüfungen zum den Erwerb des Deutschen Sportabzeichens zu absolvieren. 160 waren für das Spielfest gekommen, bei dem an 21 Stationen kleine Herausforderungen auf sie warteten.

Die Teilnehmer stammen von Schulen aus der gesamten Region. Unter anderem waren die Schulen „Vielstedter Straße“ in Hude, „Erich Kästner“ und „Elisabeth“ in Vechta sowie „St. Vincenzhaus“ in Cloppenburg vertreten. Aber auch aus Wilhelmshaven, Delmenhorst, Jever und anderen Orten reisten die Teilnehmer an. „Die Schulen selbst bringen insgesamt knapp 250 Betreuer mit“, berichtete Langner. Hinzu kämen 31 lizensierte Prüfer, 47 Helfer sowie fünf Lehrer und 125 Schüler der benachbarten integrierten Gesamtschule (IGS) „Am Everkamp“ in Wardenburg, die die verschiedenen Stationen betreuten.

Ausrichter des „Sportivationstages“ ist der Behinderten-Sportverband (BSN) Niedersachsen, der in Wardenburg mit dem Kreissportbund (KSB) Oldenburg-Land zusammenarbeitet und von der Gemeinde unterstützt wird. „Für die Sportler und auch die Helfer haben unsere Sportfeste einen enormen Stellenwert, der durch die Begeisterung aller Beteiligten zum Ausdruck gebracht wird“, erklärte BSN-Vizepräsident Herbert Michels. Und mit Feuereifer waren alle Teilnehmer dabei, egal ob beim Springen, Laufen und Werfen für das Sportabzeichen oder bei den Stationen, an denen der Spaß im Vordergrund stand. Dort reichte das Angebot vom Dosenwerfen über Eierlaufen und Teebeutel-Weitwurf bis hin zu Seifenblasen und Tau-Ziehen. Ganz neu in diesem Jahr war eine Pendelstaffel, bei der es für das Siegerteam einen großen Wanderpokal zu gewinnen gab, berichtete Langner.

Er übernahm die Rolle des Organisationsleiters in diesem Jahr zum ersten Mal. „Ich bin da irgendwie reingerutscht“, erzählte der 30-Jährige mit einem Schmunzeln. Bislang hatte Dieter Kapust das Sportfest auf die Beine gestellt. Im vergangenen Jahr war Langner dann erstmals als Besucher dabei, weil er auch beim Arbeitskreis Inklusion des KSB mitwirkte. „Dieter steht mir aber auch immer noch mit vielen Ratschlägen zur Seite“, betonte Langner, „er wollte aber auf Dauer etwas kürzer treten.“

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