Flüchtlinge lernen Wattwürmer und die Nordsee kennen

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Wardenburg  - Eine Reisegruppe aus Wardenburg – bestehend aus rund 100 Flüchtlingen und Ehrenamtlichen mit ihren Kindern – hat sich kürzlich zum Wattenmeer in Dangast an der Nordsee aufgemacht.

Schnell zogen die Migranten Schuhe sowie Strümpfe aus und suchten mit Hilfe von Karten am Strand im Schlick mit viel Eifer nach Muscheln und Schnecken, teilte Mit-Organisator Detlef Bollmann mit. „Kommunikation kann so einfach sein.“ Erstaunen und Neugier zeigten sich, als die Flüchtlinge Wattwürmer zu Gesicht bekamen. „Bei uns am Meer“, sagte Ali aus dem Iran, „ist das Wasser klar und ganz blau, und wir haben weißen Sand.“ Schlickbeschmiert, aber mit großer Ausbeute stapften die Ausflügler an den Strand zurück. 

„Im milden, sonnigen Abendlicht sah man Groß und Klein bei Kaffee und Kuchen die Stimmung genießen, lächelnd, aber auch ernst“, schreibt Bollmann. „Einige von ihnen hatten auf dem Meer auch sehr bedrohliche Erlebnisse hinter sich. Hoffentlich haben sie eine bessere Zukunft vor sich. Wir werden helfen.“ Bollmann und Imke Giessing vom „Teehaus“ der evangelischen Kirchengemeinde Wardenburg hatten den Ausflug an die Nordsee organisiert.

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