Neuer Führer über Naturschutzgebiete im Oldenburger Land erschienen

„Ausflüge ins Zeitlose“

Der Präsident der Oldenburgischen Landschaft Thomas Kossendey, Autorin Katrin Zempel-Bley und Verleger Florian Isensee (von links) stellten das neue Buch „Naturschutzgebiete im Oldenburger Land“ vor. - Foto: Eilers

Oldenburg - Ein neues Buch mit dem Titel „Naturschutzgebiete im Oldenburger Land – Ein Wegweiser zum aktiven Erleben“ von Katrin Zempel-Bley ist seit Montag erhältlich.

Die Autorin stellt darin auf 60 Seiten acht Areale mit seltener Tier- und Pflanzenwelt vor, unter anderem den Hasbruch und die Ahlhorner Fischteiche im Landkreis Oldenburg. „Ob Urwald Hasbruch oder der naturnahe Wald – wer hier spazieren geht, joggt oder mit dem Fahrrad fährt, der spürt die Kraft der Natur und eine himmlische Stille. 

Mehrere 100 Jahre alte Eichen, Buchen, Eschen und Hainbuchen sind auf einem 6,5 Kilometer langen Rundweg zu entdecken“, schreibt Zempel-Bley über den Hasbruch. Ihre Botschaft: Naturschutzgebiete sind nicht tabu für den Menschen. Besucher können sie zu Fuß oder mit dem Rad erkunden.

„Es sind Ausflüge ins Zeitlose, die vor allem durch ihre Stille, Gerüche und natürlichen Geräusche außerordentlich beeindruckend sind“, findet die Autorin. Oft habe sie bei ihren Streifzügen durch die Natur gedacht: „Mann, ist das schön hier! Ich fühle mich so geerdet.“ Besucher müssten beim Betreten der Schutzgebiete nur einige Regeln beachten. So dürfen sie zum Beispiel keine Pflanzen pflücken oder Picknick außerhalb gekennzeichneter Flächen machen.

„Ich selbst halte mich generell lieber in der Natur auf als in der Stadt. Und wir haben im Oldenburger Land so tolle Gebiete“, sagt Zempel-Bley. Man müsse für solch ein Naturerlebnis nicht nach Bayern oder sonst wohin fahren.

Zempel-Bley habe sich in die Rolle eines Touristen versetzt und sei mehrfach in die Schutzgebiete gefahren, zu verschiedenen Jahreszeiten, sagt sie. Es habe ein Jahr gedauert, bis das Werk fertig war. „Das Buch soll schnell helfen, wenn ein Besucher sich etwas angucken will“, sagt Zempel-Bley.

Rüdiger Wohlers vom Nabu Oldenburg und Verleger Florian Isensee haben der Autorin dabei geholfen, die acht Areale aus den rund 50 Naturschutzgebieten im Oldenburger Land auszuwählen. „Wer Natur auf intensive Art und Weise erleben will, für den ist dieser Führer eine wertvolle Hilfe“, sagt Thomas Kossendey von der Oldenburgischen Landschaft, die das Werk gefördert hat.

Das Buch enthält zahlreiche farbige Fotos und Abbildungen. Erschienen ist der Naturführer im Isensee Verlag. Für 9,95 Euro ist er im Buchhandel oder über das Internet erhältlich. - kei

www.isensee.de

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