Aschoff: In kleinen Orten durchaus sinnvoll

Interessengemeinschaft für schnelles Internet?

Hans-Werner Aschoff.

Landkreis - (ck) · Schon satte sechs Monate vor dem Start des Wettbewerbs „Mehr Breitband fürs Land“ lag die Bewerbung des Landkreises Oldenburg um Fördermittel für schnellere Internetleitungen fertig auf dem Tisch von Hans-Werner Aschoff.

Der Geschäftsführer der „Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises Oldenburg“ (WLO) hatte mit seinem Team und vielen Verwaltungskollegen aus den Gemeinden ein Konzept und eine Prioritätenliste erstellt, um die „weißen Flecken“ mit einer unzureichenden Anbindung effektiv zu tilgen (wir berichteten gestern).

„Es dauerte allerdings bis zum Oktober, ehe die Ausschreibung des Wettbewerbs vorlag, so dass wir Angst um unseren Vorsprung gegenüber anderen Landkreisen hatten“, berichtete Aschoff am Dienstag im Struktur- und Abfallwirtschaftsausschuss des Kreistags.

Doch die WLO hatte Erfolg – und will nun mehr: „Es wäre ja blöd, sich nicht auch an der zweiten Wettbewerbsrunde zu diesem Thema zu beteiligen“, meint Aschoff. Politisch gesehen habe der Landkreis zwar schon seinen Teil an Zuschüssen sicher, „aber es gibt einige Kommunen, die mit ihren Vorbereitungen noch nicht so weit sind“. Sollten aber im Erfolgsfall immer noch Orte übrig bleiben, die nicht von der Förderung profitieren, „kann es ein schnelleres Internet wohl nicht ohne Beteiligung der Gemeinden und ein klares Signal der betroffenen Haushalte geben“.

Aschoff riet in diesem Fall den Bürgern aus dünn besiedelten Gebieten, sich zu Interessengemeinschaften zusammen zu tun und den Internet-Providern ihre Bereitschaft zur Abnahme einer besseren Internet-Anbindung zu verdeutlichen. Ein Mitbewerber am Markt räume zum Beispiel die Möglichkeit einer Datenübertragung per Funk ein. Aschoff wusste aber um ein weit verbreitetes Problem: Schnelleres Internet wollen viele, aber nur wenige möchten dafür auch mehr bezahlen.“

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