Mit Fleiß, Genauigkeit und Geduld zum Erfolg

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    • 13.10.12
    • Harpstedt
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Online verfügbares Ortsfamilienbuch am Donnerstagabend in der Christuskirche vorgestellt / Knapp 80 Zuhörer

Mit Fleiß, Genauigkeit und Geduld zum Erfolg

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Harpstedt - Von Jürgen BohlkenDie Tugenden Fleiß, Genauigkeit und Geduld hätten bei der Erstellung des Online-Ortsfamilienbuches für das Kirchspiel Harpstedt zum Erfolg geführt, sagte Pastor Gunnar Schulz-Achelis am Donnerstagabend in der Christuskirche. Dort ließen sich knapp 80 Interessierte von Samtgemeindearchivpfleger Dr. Jürgen Ellwanger, dem federführend für die technische Realisation zuständigen Fachmann Timo Kracke sowie von Datenpfleger Hans Buhlrich die Nutzungsmöglichkeiten der erfassten, digitalisierten, nutzerfreundlich verknüpften und ins Web gestellten Einträge aus den Kirchenbüchern im Detail an Beispielen erklären.

Pastor Gunnar Schulz-Achelis (ganz links) dankte herzlich den an der Erstellung des Ortsfamilienbuches beteiligten Helferinnen und Helfern Timo Kracke, Adolf Horstmann, Anne Holzner, Claus Lampe, Johann Schumacher, Hans Buhlrich, Günter Kastendieck, Elke Thier, Bernhard Wöbse, Dr. Jürgen Ellwanger, Waltraud Meyerholz, Rita Meyerholz, Arnold Meyerholz, Heinrich Hülsemeyer und Horst Horstmann (von links). ·

© Foto: Bohlken

Pastor Gunnar Schulz-Achelis (ganz links) dankte herzlich den an der Erstellung des Ortsfamilienbuches beteiligten Helferinnen und Helfern Timo Kracke, Adolf Horstmann, Anne Holzner, Claus Lampe, Johann Schumacher, Hans Buhlrich, Günter Kastendieck, Elke Thier, Bernhard Wöbse, Dr. Jürgen Ellwanger, Waltraud Meyerholz, Rita Meyerholz, Arnold Meyerholz, Heinrich Hülsemeyer und Horst Horstmann (von links). ·

Schulz-Achelis nannte das nunmehr von jedermann unter http://www.online-ofb.de/harpstedt/ anklickbare Ortsfamilienbuch ein „echtes Bürgerprojekt“. Der Startschuss dafür sei fast auf den Tag genau vor sechs Jahren gefallen. An den ersten Arbeitsschritten, dem Abfotografieren der alten Kirchenbuchseiten, dem Entziffern der alten Schrift und dem Erfassen, seien noch sehr viele Helfer beteiligt gewesen. Im weiteren Prozess bis hin zum Erstellen zahlreicher Verknüpfungen am PC sei die Zahl der aktiv Beteiligten naturgemäß heruntergegangen, und am Ende seien Ellwanger, Kracke und Buhlrich – gewissermaßen als „die drei Musketiere“ – übrig geblieben. Dank der Gemeinschaftsleistung könnten Interessierte nun sogar beim Sonnenbad am Strand von Hawaii mit einem Notebook nach eigenen Ahnen forschen. Der Pastor dankte allen, die das möglich gemacht haben.

Anfängliche technische Probleme drohten die Beamer-Präsentation in der Kirche scheitern zu lassen. Durch die dicken Mauern des Gotteshauses ließ sich – trotz einer im Vorfeld reibungslos verlaufenen „Generalprobe“ – zunächst kein dauerhafter Netzzugang herstellen, so dass Dr. Ellwanger und seine Mitstreiter schon erwägten, ins Erste Pfarrhaus umzuziehen.

Lebende Personen nicht

namentlich erwähnt

Der Clou der Präsentation bestand schließlich darin, dem Publikum online die Nutzung der Daten zu erklären, die über das Portal genealogy.net des Vereins für Computer-Genealogie zugänglich sind. Dann aber kriegten die Organisatoren das technische Problem doch in den Griff. Die Zuhörer konnten auf den Kirchenbänken sitzen bleiben.  Über das Ortsfamilienbuch, das aus Datenschutzgründen nur vor 1895 geborene Personen berücksichtigt (mit ganz wenigen Ausnahmen), lassen sich unter dem Button „Gesamtliste der Familiennamen“ Vorfahren, deren Geschwister, Kinder und Kindeskinder mit Geburts-, Tauf-, Hochzeits- und Sterbedaten ausfindig machen und Stammbäume nachvollziehen. Noch lebende Mitbürger finden keine namentliche Erwähnung, treten aber anonym – etwa als Sohn oder Tochter – in Erscheinung. Über die Buttons „Geburtsorte auswärtiger Personen“ und „Sterbeorte weggezogener Personen“ sind weitergehendere Nachforschungen möglich.

Beim Großen Brand von 1739 in Harpstedt hatte das Feuer ein Kirchenbuch mit Einträgen von Mitte 1712 bis Juni 1739 vernichtet – ein unwiederbringlicher Verlust. Ellwanger unternahm Anstrengungen, diese „Lücke“ zumindest teilweise zu schließen. Er bediente sich anderer Quellen, um die Datensammlung zu ergänzen – bis hin zur Chronik des früheren Amtsschreibers Redeker. Timo Kracke erläuterte, dass es drei Optionen für die Erstellung des Ortsfamilienbuches gegeben habe: als Buch, als CD-Rom oder on-line. Das Internet biete die größten Vorteile mit Blick auf Verfügbarkeit und Zugriffsmöglichkeiten und sei auch, was die mögliche Aktualisierungsfrequenz angehe, unschlagbar. Daher fiel die Entscheidung zugunsten der Online-Variante.

Wer Fehler in der Datensammlung bemerkt oder Aktualisierungen wünscht, wende sich an Hans Buhlrich (Tel.: 04244/966 738).

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    • 17.04.14
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