Gedankenaustausch über Fördermöglichkeiten für das Freibad

Verein in spe stellt nicht nur monetäre Hilfen in Aussicht

Sie erhoffen sich eine gute Beteiligung am bevorstehenden Gedankenaustausch zu den Fördermöglichkeiten für das Harpstedter Rosenfreibad: Heiko Schmiedel, Gaby Otto und Wolfgang Kinzel (von links) aus der Initiativgruppe, der außerdem auch Catrin Pichl angehört.

Harpstedt - Von Jürgen Bohlken. Fördervereine zur Unterstützung von Feuerwehren und Schulen gibt es in der Samtgemeinde Harpstedt schon seit etlichen Jahren. Ein weiterer könnte für das Rosenfreibad hinzukommen. Die Gründung wirft ihre Schatten voraus.

Wolfgang Kinzel, aktiver Frühschwimmer, hatte den Stein vor der Kommunalwahl ins Rollen gebracht, als er verschiedene Vorschläge im Interesse einer besseren Vermarktung des Rosenfreibades an Samtgemeindebürgermeister Herwig Wöbse herantrug. Zu einem großen Teil gab er dabei Anregungen anderer Badnutzer weiter. Die Ideen ging er mit Wöbse in einem Gespräch durch. Die Reaktion des Verwaltungschefs fand er allerdings recht ernüchternd.

Gleichwohl halten die Frühschwimmer an ihrem grundsätzlichen Anliegen fest, sich für das Freibad am Tielingskamp zu engagieren. Mittlerweile haben Wolfgang Kinzel, Gaby Otto, Catrin Pichl und Heiko Schmiedel eine Initiativgruppe gegründet. Deren Ziel ist die Gründung eines Fördervereins für das Rosenfreibad. Die Anlage sei ein „Juwel in der Samtgemeinde“, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung. Auch auswärtige Besucher wüssten sie zu schätzen. Die Initiativgruppe findet es nach eigenem Bekunden „sehr gut“, dass es einen Förderverein für die Freiwillige Feuerwehr Harpstedt gebe. Warum also nicht ein Pendant für das Rosenfreibad ins Leben rufen?

Für die Förderung von Sport und Gesundheit

Im Vorfeld der Vereinsgründung bittet die Initiatitivgruppe zu einem Brainstorming. Sie lädt alle Freunde des Rosenfreibades für Dienstag, 22. November, 19 Uhr, in das Harpstedter Hotel „Zur Wasserburg“ ein – zu einem „ersten Gedankenaustausch über die Förderungsmöglichkeiten“ für die Badeanstalt.

Welche Funktion der künftige „e.V.“ erfüllen soll, ist in einem bereits vorliegenden Satzungsentwurf umrissen. Der Verein trete für die Förderung des Sports und der Gesundheit, für die Steigerung der Attraktivität des Rosenfreibades sowie dessen Erhalt ein, heißt es darin. Er wolle „unentgeltliche Hilfe bei Unterhaltungsarbeiten“ leisten, aus zu akquirierenden Spenden und Sponsoren-Geldern auch monetäre Unterstützung leisten und mit Werbeaktivitäten zur Steigerung der Besucherzahlen beitragen. Vorgesehen sei eine enge Zusammenarbeit mit „den örtlichen Schulen“ sowie anderen Vereinen und Organisationen.

Zum bevorstehenden Gedankenaustausch sei auch ein „Vertreter der Verwaltung“ eingeladen worden. Nun hofft die Initiativgruppe, dass die Gründungsidee auf fruchtbaren Boden fällt und viele Bürger zum Brainstorming kommen.

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