Schwimmmeister Björn Reinke

Ein neues Gesicht im Harpstedter Rosenfreibad

Uwe Lampe (r.) und sein neuer Kollege Björn Reinke. - Foto: aro

Harpstedt - Von Anja Rottmann. Rund 2 000 Besucher kamen am Freitag ins Rosenfreibad. Bei 30 Grad Außentemperatur erwies sich der Aufenthalt im angeblich kühlen Nass als nicht unbedingt erfrischend. Im Schwimmerbecken lag die Wassertemperatur bei 28,5 Grad und im Nichtschwimmerbecken sogar bei 30 Grad. Das störte die meisten Besucher allerdings nicht.

Beim Rutschen und Springen regierte der pure Spaß. Etliche Bälle flogen im Wasser hin und her. „Die Heizungen sind ausgeschaltet. Die Sonne heizt ja wirklich genug“, meinte Schwimmmeister Uwe Lampe. Ihm zur Seite stand ein neuer Kollege, der schon seit dem Frühjahr als Fachangestellter für Bäderbetriebe im Rosenfreibad seinen Dienst verrichtet: Björn Reinke, wohnhaft in Bassum, war vorher bei der „GraftTherme“ in Delmenhorst tätig. Im Freibad zu arbeiten, gefällt ihm nach eigenem Bekunden allerdings viel besser als in einem Hallenbad. Was die Anlage am Tielingskamp in Harpstedt angeht, so schätzt er „die dörfliche Atmosphäre“. Die Klientel sei eine andere als in Delmenhorst – stärker familienbezogen und freundlicher.

Hochbetrieb herrschte am Freitag auf der gelben Breitwannenrutsche. - Foto: Rottmann

Der neue Job bedeutet für Reinke auch eine neue Herausforderung. An seinem früheren Arbeitsplatz gab es einen eigenen Techniker, der sich um die technischen Belange kümmerte. Nicht so in Harpstedt. „Das tägliche Spülen der Filter, das dreimal tägliche Chlorieren sowie das zweimal tägliche Prüfen der PH-Werte gehören neben meiner Aufsichtspflicht zu meinen Aufgaben“, verriet der Schwimmmeister. Uwe Lampe gestand, er sei sehr erfreut gewesen, als sich Reinke seinerzeit beworben habe. „Wir haben zusammen im Juni 2011 unsere Prüfung zum Fachangestellten für Bäderbetriebe in Zeven abgelegt und vorher schon gemeinsam die ,Schulbank’ gedrückt. Von daher ist es toll, dass wir jetzt auch noch Seite an Seite arbeiten können.“

Auf der Liegewiese gab es am Freitag, einem traumhaften Sommertag, etliche Liegen, Kühlboxen und Picknickdecken zu sehen. Eine Familie aus Seckenhausen, die oft das Freibad in Harpstedt nutzt, brachte zwei Freunde ihrer Kinder mit und gab preis, was die Anlage auszeichnet: „Wir schätzen die schöne Aufteilung und die Liegewiesen. Bei den verschiedenen Becken ist für jede Altersstufe etwas dabei. Optimal sind die großen Bäume, die Schatten spenden. Bisher haben wir es noch nie erlebt, dass kein Platz auf dem großen Areal mehr frei war.“

Kim (10) fand die gelbe Rutsche besonders cool, während Marvin (12) und Timo (11) die Sprungbretter bevorzugten. „Das Bad hier hat ein großes Einzugsgebiet. Die halbe Schulklasse der Kinder hat heute auch das tolle Wetter genutzt“, fiel den Eltern auf.

Die Samtgemeinde hatte auf die sommerlichen Wetteraussichten reagiert: Bis 22 Uhr konnten die Besucher das Badevergnügen am Freitag genießen. Als die Familien mit kleineren Kindern gegangen waren, gab es mehr Platz, um mit Luftmatratzen und Wasserbällen das Wasser „unsicher zu machen“. Waghalsige und coole Sprünge vom Dreimeterbrett waren ebenso zu sehen wie Saltos vom Fünfer. Bei einsetzender Dunkelheit herrschte eine tolle Atmosphäre.

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